Projekte

Die REGIONALE 2025 lebt vor allem von den Projekten, die Projektträger im Rahmen der Laufzeit einreichen und die anschließend gemeinsam qualifiziert und vor Ort realisiert werden. Ein wesentliches Kriterium ist dabei, dass die Vorhaben regional bedeutsam sind und eine positive, beispielgebende Entwicklung für den Projektraum darstellen.

Damit eine Idee zu einem Projekt der REGIONALE 2025 wird, muss sie einen Qualifizierungsprozess durchlaufen. Die Qualifizierung von Projekten erfolgt anhand eines dreistufigen Systems, das schon bei der REGIONALE 2010 angewendet wurde. Dabei werden Projekte je nach Fortschritt mit einem C-, B- oder A-Status versehen. Auf dieser sogenannten „Qualifizierungsleiter" rücken die Projekte Sprosse für Sprosse nach oben, bis sie den A-Status und damit die Empfehlung zur Umsetzung erhalten. Sofern ein Förderbedarf besteht, erhalten A-Projekte eine Förder- und Finanzierungszusage und werden von der Landesregierung bei der Fördermittelvergabe prioritär behandelt.

Über die Aufnahme in den Qualifizierungsprozess und die Verleihung eines Status entscheidet der Lenkungsausschuss. Die REGIONALE 2025 Agentur unterstützt die jeweiligen Projektträger bei der Weiterentwicklung ihrer Projektideen zu strukturpolitisch und damit regional bedeutsamen sowie förderfähigen und umsetzungsreifen Projekten. Die Agentur verfügt grundsätzlich nicht über eigene Fördermittel zur Weitergabe an Projektträger, sondern unterstützt und berät diese bei der Akquise von Fördermitteln.

Abb: Übersicht der 25 Projektvorhaben im aktiven Qualifizierungsprozess (Anm.: kreisweite Projekte sind grafisch den Kreisstädten zugeordnet)

Der Qualifizierungsprozess:
Von der Projektidee zum REGIONALE-Projekt

Der erste Schritt auf dem Weg von einer Idee zum REGIONALE-Projekt ist ein Gespräch mit der REGIONALE 2025 Agentur. Hierbei wird gemeinsam geprüft, ob die Idee das Potenzial für ein Projekt hat. Beispielsweise müssen potenzielle Projekte zur Programmatik der REGIONALE passen und es sollte bereits bei der Antragsstellung ein Projektträger feststehen. Dieser ist verantwortlich für das Projekt und verfügt über gewisse personelle und finanzielle Ressourcen, um es umzusetzen. Projektträger sind in der Regel Kreise, Kommunen, Unternehmen, Kammern, Verbände oder Bildungseinrichtungen.

Im nächsten Schritt schickt die REGIONALE 2025 Agentur dem Antragsteller den Projektbogen zu, der als Bewerbung zur Aufnahme des Projekts in den Qualifizierungsprozess ausgefüllt und digital an sie zurückgeschickt werden muss. Der Projektbogen enthält neben einer Projektbeschreibung beispielsweise Informationen über potenzielle Projektpartner, den geplanten Ablauf der Projektentwicklung und den Beitrag zur REGIONALE 2025. Die Fristen zur Abgabe des Projektbogens richten sich nach den Sitzungen der Gremien der REGIONALE, des Landes NRW und der Bezirksregierung Köln, die über die Aufnahme und im weiteren Verlauf des Qualifizierungsprozesses über den jeweiligen Projektstatus (C, B oder A) beraten und entscheiden. Die aktuelle Einreichungsfrist von Projektideen und Anträgen auf einen Statuswechsel ist der 17. Januar 2020. Jedes Jahr gibt es zwei Einreichungsfristen.

Die REGIONALE 2025 Agentur hilft in enger Abstimmung mit den drei Kreisen bei Fragen und prüft die Anträge, bevor sie an die Gremien weitergeleitet werden. Schritt für Schritt kann so durch das Auswahlverfahren aus einer Idee schließlich ein Projekt mit A-Status werden. Wo es sinnvoll ist, werden einzelne Projekte, die thematische Schnittstellen aufweisen, zu einer Projektfamilie zusammengefasst. Dadurch entstehen Synergieeffekte und Kooperationsmöglichkeiten.

Abb: Qualifizierungsleiter

Ansprechpartner für Projektideen

Um einen Projektantrag zu stellen und in den Qualifizierungsprozess der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand aufgenommen zu werden, wenden Sie sich bitte zunächst an die REGIONALE 2025 Agentur oder die Ansprechpartner der drei Kreise.

Die aktuelle Einreichungsfrist von Projektideen und Anträgen auf einen Statuswechsel ist der 17. Januar 2020.

REGIONALE 2025 Agentur

Thomas Kemme
Stellvertretender Geschäftsführer, Projektmanagement
kemme_at_regionale2025.de
Tel.: 02202 23 56 58-2

Anne Jentgens
Projektmanagement Raumentwicklung & Mobilität
jentgens_at_regionale2025.de
Tel.: 02202 23 56 58-3

Mirjam Köblitz
Projektmanagement Bildung, Arbeit und Innovation
koeblitz_at_regionale2025.de
Tel.: 02202 23 56 58-8

Dr. Anke Schmidt
Projektmanagement Ressource & Landschaft
schmidt_at_regionale2025.de
Tel.: 02202 23 56 58-4

Kreise

Oberbergischer Kreis:

Viviane Stölting
Amt für Planung, Entwicklung und Mobilität
viviane.stoelting_at_obk.de
Tel.: 02261 88-6184

Rheinisch-Bergischer Kreis:

Dominik Werner
Amt für Infrastruktur und regionale Projekte
dominik.werner_at_rbk-online.de

Tel.: 02202 13-2211

Rhein-Sieg-Kreis:

Dr. Mehmet Sarikaya
Referat Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung
mehmet.sarikaya_at_rhein-sieg-kreis.de
Tel.: 02241 13-2345

Projekte mit A-Status


Bei Projekten mit A-Status ist der Förderzugang geklärt und damit die Kosten- und Finanzierungssicherheit gewährleistet. Auch die Umsetzungsschritte sind festgelegt und die nötigen Beschlüsse gefasst. A-Projekte können bei Bedarf in das formale Förderantragverfahren einsteigen und realisiert werden. Dagegen befinden sich Projekte mit B- und C-Status noch im Qualifizierungsprozess und müssen hinsichtlich bestimmter Parameter noch weiter konkretisiert werden. Eine Umsetzungsreife besteht bei diesen Projekten noch nicht.

Projekte mit B-Status

  • Frühwarnsystem Starkregenereignisse (mehrere Kommunen, RSK) 
  •  Digitales Innovationszentrum (Standort: Bergisch Gladbach, RBK)
  • Bergische Ressourcenschmiede @:metabolon (Standort: Bergisches RheinLand)
  • Agger-Sülz-Radweg (Standort: Bergisches RheinLand)

Projekte mit C-Status

  • Regionaler Hochschul-Innovations-Campus (Standort: Neukirchen-Seelscheid, RSK) 
  • Weitsicht Heckberg (Standort: Much, RSK)
  • Entwicklungsachse Odenthal-Altenberg (Standort: Odenthal, RBK)
  • Entwicklung der Textilstadt Wupperorte (Standort: Radevormwald, OBK)
  • Bildungscampus Nümbrecht (Standort: Nümbrecht, OBK)
  • Klosteranlage St. Antonius von Padua (Standort: Wipperfürth, OBK)
  • Altstadt Bergneustadt (Standort: Bergneustadt, OBK)
  • Perlenkette Balkantrasse (Standort: Wermelskirchen/Burscheid (RBK) – Leverkusen)
  • Waldkrankenhaus Windeck (Standort: Windeck, RSK)
  • Agger Erleben (Standort: Overath und Lohmar, RBK/RSK)
  • Simulationszentrum – AGewiSIII (Standort: Gummersbach, OBK)
  • Bergische WasserkompetenzRegion:aqualon (Standort: mehrere Kommunen, RBK)
  • Bergische Schnellbuslinien (Standort: Bergisches RheinLand)
  • Kompetenzteam Bestandsimmobilien (Standort: Bergisches RheinLand)
  • Interkommunales Städtedreieck Lohmar (Standort: Lohmar, Neukirchen-Seelscheid und Siegburg, RSK)
  • Konversion Zanders-Areal (Standort: Bergisch Gladbach, RBK)
  • Konversion Bücherfabrik Ründeroth (Standort: Engelskirchen, OBK)
  • Stadt Blankenberg (Standort: Stadt Blankenberg, Hennef/RSK)
  • Ein Theater für Gummersbach und das Bergische RheinLand (Standort: Gummersbach, OBK)

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