Aktivierungs- und Transferprozesse

Die REGIONALE 2025 behandelt wichtige Zukunftsthemen des Bergischen RheinLandes. Um insbesondere in den zentralen Kernthemen weitere, beispielhafte Projekte zu initiieren, werden aktuell drei sogenannte „Aktvierungs- und Transferprozesse“ durchgeführt. 

Ziel ist es, kluge Modellprojekte in unterschiedlichen Maßstäben zu gestalten, um Antworten auf die relevanten Zukunftsfragen auf regionaler Ebene zu geben, Akteure zu vernetzen sowie Wissen aufzubauen und zu teilen. Folgende drei Aktivierungs- und Transferprozesse werden in enger Kooperation mit den Gesellschaftern der REGIONALE 2025, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Oberbergischen Kreis und dem Region Köln/Bonn e.V. konzipiert und gemeinsam durchgeführt:

Ressourcen

Der Aktivierungsprozess „Ressourcenlandschaft“ im gleichnamigen Handlungsfeld ist bereits gestartet und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Basis des Aktivierungsprozesses bildet die Grundlagenstudie Ressourcen. Ziel ist die Erarbeitung von konkreten Projektvorhaben und die Weiterentwicklung von bereits im Qualifizierungsprozess aufgenommenen Projekten entlang der Themenlinien Zirkuläre Wertschöpfung, Ressourcenschonendes Bauen, Nachhaltiges Wassermanagement, Dezentrale Energiesysteme, Grüner Wasserstoff und Regionale Lebensmittel. Dafür werden im Verlauf des Jahres verschiedene Formate zum Austausch und zur Schärfung von Projektideen durchgeführt, beispielsweise Akteurswerkstätten, Themenabende, Fallwerkstätten, Exkursionen oder Ressourcencamps mit Studierenden. Zudem wurde eine dynamisch wachsende Webseite aufgebaut, die Informationen zu den regionalen Ressourcenpotenzialen, Akteuren und Projekten bereithält und gleichzeitig zur Vernetzung und Initiierung neuer Projektideen dienen soll. Diese findet sich auf: www.ressourcenlandschaft.de. Höhepunkt des Aktivierungsprozesses war der Kongress „Alles Ressource! – Innovative und nachhaltige Aktivierung der Ressourcenlandschaft des Bergischen RheinLandes“ am 4. November 2022 im Rahmen der Zwischenpräsentation der REGIONALE 2025. Mit dem Zuschlag für das Bergische RheinLand als Ökomodellregion findet parallel ein flankierender Prozess statt, der auf das Thema „regionale Produkte“ fokussiert ist.

Kontakt:

Vanessa Müller
Projektmanagement Ressource & Landschaft

02202 23 56 58-4
mueller_at_regionale2025.de

Weiter geht’s – Bestände weiterdenken, weiterentwickeln, weiternutzen

Der zweite Aktivierungsprozess unter dem Titel „Weiter geht’s – Bestände weiterdenken, weiterentwickeln, weiternutzen“ beschäftigt sich mit dem REGIONALE-Kernthema Konversion und Bestandsentwicklung. Das Bergische RheinLand besitzt ein großes Potenzial für kluge Nachnutzungen von Bestandsgebäuden und -flächen. Die Bandbreite erstreckt sich zum einen über unterschiedliche Maßstäbe und Dimensionen – vom Ladenlokal bis zur Industriebrache. Zum anderen stammen die Gebäude und Flächen aus unterschiedlichen Zeitepochen – vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit. Und darüber hinaus entstammen sie unterschiedlichen Vornutzungen wie z.B. Industrie und Gewerbe, Einzelhandel, Gesundheit, Freizeit, Militär oder sozialer Infrastruktur.

Dieses Potenzial wird im Aktivierungsprozess „Weiter geht’s – Bestände weiterdenken, weiterentwickeln, weiternutzen“ aufgegriffen. Der Aktivierungsprozess dient der Sensibilisierung für die Themen Konversion und Bestandsentwicklung und zielt auf eine höhere Wertschätzung des Bestands ab.

Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen des Aktivierungsprozesses Modellprojekte entwickelt werden, die als Blaupause für weitere „Serienfälle“ im Projektraum dienen. In den Modellprojekten sollen Lösungen für die Überwindung typischer Entwicklungshemmnisse erprobt werden. Relevante Akteur*innen sollen miteinander vernetzt werden und ihr Wissen teilen, um Konversionsprojekte erfolgreich zu gestalten. Dafür werden bis zum Jahr 2025 verschiedene Maßnahmen und Formate, wie Werkstätten, Machbarkeitsstudien und Austauschtreffen (PlanBars) durchgeführt.

Mit dem Kongress im Frühjahr 2022 hat die REGIONALE das Thema Konversion und Bestandsentwicklung bereits zum Anfang der Zwischenpräsentation besonders hervorgehoben und bietet die Möglichkeit für Inspiration, neue Netzwerke und vertiefende Einblicke.

Kontakt:

Anne Jentgens

Anne Jentgens
Projektmanagement Raumentwicklung & Mobilität

02202 23 56 58-3
jentgens_at_regionale2025.de

Knotenpunkte des öffentlichen Lebens

Die große Bedeutung von funktionierenden Dorfgemeinschaften und einer bedarfsorientierten Daseinsvorsorge im eher ländlich geprägten Raum hat sich nicht zuletzt in der Corona-Pandemie gezeigt. Befördert wird dies durch die zunehmende Anzahl an Menschen, die im Homeoffice arbeiten und damit mehr Zeit in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld verbringen. Dazu gehören vielfältige Angebote wie Nahversorgung, Kultur, Bildung, Gesundheit, Gastronomie, Arbeitsräume oder ähnliches. Orte, an denen solche Funktionen gebündelt werden, werden als „Knotenpunkte des öffentlichen Lebens“ bezeichnet. Konkrete Projekte, die sich bereits im Qualifizierungsprozess der REGIONALE befinden, sind beispielsweise das Dorfzentrum Leuscheider Land, der Jägerhof in Bergneustadt oder die Dorfentwicklung Lindlar-Linde.

Ziel des Prozesses ist es, in weiteren Pilotprojekten innovative Lösungen für Knotenpunkte des öffentlichen Lebens zu erproben – im Hinblick auf die Kooperation zwischen Ehrenamt, öffentlichen Institutionen und Wirtschaft sowie im Hinblick auf Finanzierung, langfristige Trägerschaft und Betrieb. Ein weiteres Ziel des Aktivierungs- und Transferprozesses ist es, das Wissen der regionalen Akteure über Entwicklung und Betrieb solcher Knotenpunkte zu erweitern. Regionale „Schulterblicke“, Akteursaustausch und -vernetzungen sollen Impulse für die Entwicklung zusätzlicher Knotenpunkte geben und Synergieeffekte durch verstärkte Zusammenarbeit bewirken. Neben Vorträgen und Exkursionen ist der Aufbau einer Website geplant, die Informationen zur Etablierung von Knotenpunkten des öffentlichen Lebens anbietet. Zudem wird an etablierte Formate der Kreise angeknüpft, wie beispielsweise die Zukunftswerkstatt Dorf den Dorftag im Oberbergischen Kreis oder die Programme LEADER und VITAL.NRW. Für die Finanzierung konnten Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen akquiriert werden.

Kontakt:

Anne Jentgens

Anne Jentgens
Projektmanagement Raumentwicklung & Mobilität

02202 23 56 58-3
jentgens_at_regionale2025.de

REGIONALE 2025 Agentur GmbH

An der Gohrsmühle 25
51465 Bergisch Gladbach

info_at_regionale2025.de
Telefon: +49 (0)2202 23 56 58 - 0
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