Projektraum

Die Raumkulisse der REGIONALE 2025 umfasst den gesamten Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises, zu dem Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Hennef, Eitorf und Windeck gehören. Insgesamt setzt sich das ,Bergische RheinLand‘ aus 28 Kommunen zusammen. Damit vereint der Projektraum mehr als 700.000 Menschen, die auf einer Fläche von rund 2.000 km2 in einer eher ländlich geprägten Kulturlandschaft leben - gleichzeitig mit unmittelbarem Anschluss an die Zentren der Rheinschiene und das Bergische Städtedreieck.

Der Raum ist charakterisiert durch eine landschaftlich abwechslungsreiche Topografie in einer Mittelgebirgslandschaft, die von zahlreichen Flüssen (Dhünn, Strunde, Wupper, Sieg, Agger, Wiehl, Bröl) durchzogen ist. Darin liegen Klein- und Mittelstädte sehr unterschiedlicher Größe (Bergisch Gladbach mit rund 110.000 Einwohnern, Morsbach mit rund 10.000 Einwohnern), die von unzähligen kleineren Siedlungen, Dörfern und Weilern umgeben sind.

Abb: Das ,Bergische RheinLand' innerhalb der Region Köln/Bonn

Das Beste aus beiden Welten vereint

Der Begriff ‚Bergische RheinLand‘ wurde im Rahmen des Bewerbungsprozesses zur REGIONALE 2025 geprägt. Er adressiert die Lagegunst des Projektraums mit dem Potenzial, die Vorzüge des naturnahen Bergischen Lands mit den Vorzügen der urbanen Rheinschiene zu verbinden. Seine Lagegunst macht das ,Bergische RheinLand‘ zu einem attraktiven Teilraum der Region Köln/Bonn, die das Beste aus diesen beiden Welten vereint. Dabei geht es nicht um Urbanität im großstädtischen Sinne, sondern um ein urbanes Lebensgefühl in Kombination mit den Vorteilen eines intakten Landschaftsraums.

Das ,Bergische RheinLand‘ ist der östliche Projekttraum innerhalb der Region Köln/Bonn. Es hat Anschluss an wichtige Forschungs- und Wissenschaftsstandorte und profitiert von der guten Arbeitsmarktsituation und dem Image von Städten wie Köln, Leverkusen oder Bonn. Ein vielfältiges Wohnangebot, kurze Wege, einen Mix an Lebensstilen und innovative Arbeitsplätze zeichnen den Raum aus. Damit verfügt das ,Bergische Rheinland' über ein großes Potenzial, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Dazu gehören unter anderem der Fachkräftemangel, der Klimawandel, eine umfassende Daseinsvorsorge und ein besseres Mobilitätsangebot. Gleichzeitig sind die Strukturen übersichtlich, es existiert ein funktionierendes ehrenamtliches Engagement. Traditionen werden gelebt und der Ressourcenreichtum ist groß. Kurz gesagt: Hier gibt es das gute Leben unmittelbar vor den Toren der Rheinschiene.

Abb: Vorzüge und Herausforderungen beider Welten

Verknüpfung zu benachbarten Räumen

Neben der westlichen Rheinschiene bestehen weitere vielfältige Wechselbeziehungen mit angrenzenden Teilräumen. So befindet sich im Norden das „Bergische Städtedreieck“ mit den Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen.

Südlich grenzt das Bundesland Rheinland-Pfalz an das REGIONALE-Gebiet, während im Osten Südwestfalen eine Verbindung mit dem ,Bergischen RheinLand' aufweist. Da Südwestfalen ebenfalls eine REGIONALE 2025 durchführt, werden Kooperationsprojekte angestrebt.

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