Finale der REGIONALE: Acht Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bergischen RheinLand mit Zeltfestival gefeiert

Zeltfestival Abschluss REGIONALE 2025
Feierten gemeinsam mit den Besucher*innen den Abschluss der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand (v.r.n.l.): Sebastian Schuster (Landrat Rhein-Sieg-Kreis), Thomas Kemme (stellv. Geschäftsführer REGIONALE 2025 Agentur), Björn Franken (MdL), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW), Karsten Schäfer (Bürgermeister Gemeinde Much), Arne von Boetticher (Landrat Rheinisch-Bergischer Kreis), Klaus Grootens (Landrat Oberbergischer Kreis). Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland

Bestes Sommerwetter, ungewöhnliche Location und rund 1.000 Teilnehmer*innen an zwei Tagen: Das Zeltfestival der REGIONALE 2025 am 11. und 12. Juli 2026 in Much bildete den würdigen Abschluss des 15-monatigen Präsentationszeitraums, der unter dem Motto „Lust auf Zukunft!“ stand. Die Veranstaltung bot ideale Voraussetzungen für ein vielfältiges Programm, das unter dem Titel „Das Gute Leben selbst gemacht!“ das ehrenamtliche Engagement im Bergischen RheinLand in den Mittelpunkt stellte. Zugleich markierte das Festival auch das Finale des Landesstrukturprogramms. Nach acht Jahren erfolgreicher Projektentwicklung endete damit der „Ausnahmezustand auf Zeit“.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements: Das REGIONALE-Zukunftsthema wurde mit hochkarätigen Gesprächsrunden, Vorträgen und einer begleitenden Ausstellung beleuchtet. Insgesamt neun Projektschauen zu den Themen „Gemeinsam statt allein“, „Kultur vor Ort“ und „Gut versorgt“ boten über den Tag verteilt immer wieder Raum für gemeinsamen fachlichen Austausch und präsentierten rund 30 konkrete Praxisbeispiele gelungener ehrenamtlicher Projekte aus dem Bergischen RheinLand und Nordrhein-Westfalen. Veranstaltet wurde das Zeltfestival von der REGIONALE 2025 Agentur gemeinsam mit ihren Gesellschaftern – dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Region Köln/Bonn e.V..


Rund 1.000 Besucher*innen nahmen an zwei Tagen am Zeltfestival der REGIONALE 2025 teil. Der erste Tag stand im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements, am zweiten Festivaltag feierte die REGIONALE ihr Finale. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Das Festivalgelände – eine Wiese in Much – ermöglichte den Besucher*innen spannende Ausblicke über das Bergische RheinLand sowie bis ins Siebengebirge. Der Startschuss erfolgte in einem Zirkuszelt, das als „temporäre Landmarke“ schon von weitem sichtbar war. REGIONALE-Geschäftsführer Dr. Reimar Molitor stellte direkt zu Beginn die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt heraus und sieht darin vor allem eine strukturpolitische Aufgabe, die konstant bestehen bleibe. Muchs Bürgermeister Karsten Schäfer bekräftigte in seiner anschließenden Begrüßung Relevanz des Ehrenamts insbesondere für Flächengemeinden wie Much und betonte, dass das Bergische RheinLand von Menschen lebe, die anpacken. Das unterstrich auch Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, in seiner Rede. Weil sich der Staat aus vielen Bereichen immer weiter zurückziehe, sei der Bedarf an Begegnungsorten groß. Gerade deshalb seien im Rahmen der REGIONALE zahleiche Projekte entstanden, die Begegnungen ermöglichen.


Karsten Schäfer, Bürgermeister von Much, begrüßte die Gäste. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, stellte in seiner Rede das Thema Ehrenamt in den Fokus. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Impuls von Ministerin Silke Gorißen
In ihrem anschließenden Impuls würdigte Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, dass sich in den letzten Jahren viel im Bergischen RheinLand bewegt habe. Die Menschen hier würden Verantwortung übernehmen und durch ihre Ideen gute Lebensbedingungen schaffen. Sie lobte die Arbeit der REGIONALE, die in acht Jahren Orte erhalten und geschaffen habe, wo Menschen zusammenkommen und Heimat aktiv gestalten. Dafür brauche es auch künftig Mut für Kooperationen. Diese in der REGIONALE aufgebauten Partnerschaften würden bleiben und seien demokratiefördernd. Gleichzeitig appellierte sie, die vorhandene Förderinstrumente zu nutzen, beispielsweise das LEADER-Programm oder das Stiftungsangebot – zuvor hatte die Ministerin bereits einen Rundgang über die begleitende Ausstellung des Zeltfestivals unternommen und dabei mit den Ausstellenden gesprochen, darunter die Stiftungen der Kreissparkasse Köln, die RheinEnergieStiftung, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die NRW-Stiftung und auch die Stiftung Much.


Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (2.v.l.), hielt einen Impulsvortrag und besuchte auf einem Rundgang die begleitende Ausstellung. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland

Plädoyer für „Laboratorien der Demokratie“
Am Mittag griff der Politikwissenschaftler Prof. em Dr. Claus Leggewie das Motto des REGIONALE-Präsentationszeitraums in seinem Impulsvortrag auf und stellte die Frage, wie man „Lust auf Zukunft“ macht. Zunächst müsse man die Gegenwart schlecht machen, so der Wissenschaftler, der dies anhand von drei Aussagen exemplarisch vorführte: Der hohe Druck auf die kommunalen Finanzen, die wachsende Unzufriedenheit in der Gesellschaft gepaart mit der steigenden Bedrohung durch rechte Gesinnungen auf die Demokratie sowie die Überlastung der ehrenamtlich tätigen Menschen. Um nun wieder Lust auf Zukunft zu machen, müsse man insbesondere die sogenannte Dritte Orte wieder etablieren, so die These Leggewies. Also Orte, die Spaß machen und an denen man sich mit Freunden trifft. Diese Treffpunkte, beispielsweise Kneipen, Spätis, Tankstellen, wären in den letzten Jahren immer mehr verschwunden. Er appellierte an die Bürger*innen, diese „Laboratorien der Demokratie“ selbst herzustellen und so konkrete und lebendige Orte des Austauschs zu schaffen. „Demokratieförderung endet nicht, wo ich gegen etwas bin, sondern sie beginnt, wo ich für etwas bin“, so Leggewies Fazit.


Prof. em. Dr. Claus Leggewie hielt einen kurzweiligen Vortrag darüber, wie Lust auf Zukunft in der heutigen Zeit gelingen kann. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Gemeinsames Anpacken ermöglicht gutes Leben
Im Anschluss sprach Journalist und Autor Dr. Martin Stankowski mit Leggewie, Alexandra Gauß (Bürgermeisterin Gemeinde Windeck), Sabine Müller (Vorständin Villa Much e.V.), Silvia Assmussen (Ehrenamtsinitiative Weitblick des Oberbergischen Kreises) und Jochen Hagt (Vorstand Hans Hermann Voss-Stiftung) darüber, was es braucht, damit gutes Leben vor Ort gelingen kann. Das Ehrenamt sei im Oberbergischen Kreis gut aufgestellt, die Menschen kämen auf den Kreis selbstständig mit Ideen zu, stellte Assmussen klar und nannte Urban Gardening-Projekte oder Repair-Cafés stellvertretend als Beispiele. Jochen Hagt bekräftigte dies: Je dörflicher die Strukturen, desto größer sei das ehrenamtliche Engagement. Das Bergischen RheinLand mit seiner dezentralen Siedlungsstruktur – alleine der Oberbergische Kreis verfüge über mehr als 1400 Dörfer – sei schon immer ein Raum gewesen, in dem Menschen anpacken und sich „das gute Leben selbst machen“.


Gesprächsrunde rund um die Frage, wie gutes Leben vor Ort gelingen kann (v.l.n.r.): Dr. Martin Stankowski (Autor und Journalist), Jochen Hagt (Vorstand Hans Hermann Voss-Stiftung), Silvia Assmussen (Ehrenamtsinitiative Weitblick des Oberbergischen Kreises), Alexandra Gauß (Bürgermeisterin Gemeinde Windeck), Sabine Müller (Vorständin Villa Much e.V.) und Prof. em. Dr. Claus Leggewie. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Alexandra Gauß betonte, dass man sich als Kommune intrinsisch motivierte Menschen wünsche und es dann fast immer Möglichkeiten einer Unterstützung gebe. Das Anstoßen eines Projekts sei einfach, so die Bürgermeisterin, wichtig sei dann aber dabei zu bleiben und auch „die junge Generation ranzulassen“ – das sei die Kür. Sabine Müller wiederum berichtete von ihren Erfahrungen mit dem REGIONALE-Projekt Villa Much und riet dazu, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzten, die auch etwas bewegen wollen, um Ideen zu verwirklichen und Vorhaben dauerhaft umsetzen zu können. Claus Leggewie plädierte für mehr Bürgerräte, um konkrete Probleme vor Ort zu lösen und einen realen Querschnitt der Gesellschaft im Entscheidungsprozess abzubilden.


Bei bestem Sommerwetter feierten die Teilnehmer*innen auf einer Wiese in Much gemeinsam den Abschluss des Präsentationszeitraums, der unter dem Motto „Lust auf Zukunft!“ stand. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


lit.COLOGNE zum dritten Mal im Bergischen RheinLand
Für den kulturellen Höhepunkt des Zeltfestivals sorgte am zweiten Tag die lit. COLOGNE: Das renommierte Literaturfestival gastierte bereits zum dritten Mal im Rahmen der REGIONALE Bergisches RheinLand. Dr. Reimar Molitor und Rainer Osnowski, Geschäftsführer der lit.COLOGNE GmbH, sprachen in der ersten Gesprächsrunde mit Sebastian Schuster (Landrat Rhein-Sieg-Kreis), Karsten Schäfer (Bürgermeister Gemeinde Much) und Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln (KSK), über das Thema Ehrenamt. Während Schäfer die Bedeutung des REGIONALE-Projekts Villa Much mit seinem breiten Angebot für die Bürger*innen betonte, unterstrich Pennartz die Rolle der Kreissparkasse als „Instrument der Daseinsvorsorge“ und des Ermöglichers in der Region: Die Stiftungsangebote der KSK seien stark nachgefragt und stellten für zahlreiche Projekte finanzielle Mittel bereit. Nur wenn Menschen gefördert würden, die in der Region etwas auf die Beine stellen wollen, entstehe eine gute Zukunft und damit auch eine wirtschaftliche Zukunft, so Pennartz. Schuster bekräftigte, dass die Zusammenarbeit der drei Kreise auch nach der REGIONALE weitergehen werde. Man werde bestehende Projekte auch in den kommenden Jahren begleiten und umsetzen, aber auch neue Projekte im Bergischen RheinLand generieren.  Anschließend betraten mit Aleida Assmann, Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, dem Kölner Pfarrer Franz Meurer und Kabarettist Jürgen Becker prominente Gäste die REGIONALE-Bühne. Dort entspann sich ein munteres und erfrischendes Gespräch über den Wandel des Ehrenamts, seine gesellschaftliche Bedeutung und die Frage, wieviel bürgerschaftliches Engagement eine solidarische Gesellschaft braucht. Moderiert wurde der Austausch von WDR-Moderatorin Julia Schöning.


Die lit.COLOGNE gastierte zum dritten Mal im Rahmen der REGIONALE im Bergischen RheinLand. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Dialog als Grundlage der Gemeinschaft
Ausgangspunkt der Diskussion war der Titel von Assmanns Buch „Gemeinsinn. Der sechste, soziale Sinn“, welches sie gemeinsam mit ihrem verstorbenen Ehemann Jan Assmann schrieb. Sie habe darin den bereits von Aristoteles geprägten Begriff des „Sensus communis“ aufgenommen und dessen Geschichte erzählt: „Menschen leben nicht autonom, sie sind aufeinander angewiesen. Der sechste Sinn ist angeboren, wir besitzen diesen sozialen Sinn alle, müssen ihn aber zurück ins Bewusstsein holen“, so Assmann. Das sah auch Franz Meurer so. Meurer, der für sein ehrenamtliches Engagement vor kurzem mit der Mevlüde-Genc-Medaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet wurde, unterstrich den Wunsch des Menschen nach einer Heimat und plädierte dafür, Zugezogene stärker in die Gemeinschaft einzubinden. „Dialog ist die Grundlage von Gemeinsinn“, so der Pfarrer. 


Launige Runde mit prominenten Gästen bei der lit.COLOGNE (v.l.n.r.): Pfarrer Franz Meurer, Autorin Aleida Assmann, Moderatorin Julia Schöning und Kabarettist Jürgen Becker. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Angesprochen auf die Bedeutung von Treffpunkten für die Gemeinschaft erzählte Jürgen Becker von seiner Kindheit in Kürten-Olpe und der Dorfkneipe als Begegnungsort: „Das sehe ich auch bei meinen Kabarett-Abenden: Das wichtigste ist das Bier hinterher. Dabei geht es nicht per se darum, ob ich ein Bier trinke oder nicht, sondern um die Einladung“. Assmann griff diesen Gedanken auf und sagte, dass gerade in Zeiten der Digitalisierung die Menschen diese zentralen Begegnungsräume umso mehr schätzen, weil dort Gemeinschaftserlebnisse entstünde und es sich um eine sinnliche Erfahrung handele, die nachhaltig sei. Das zeige sich auch daran, dass solche Momente viel stärker in Erinnerung blieben. Angesprochen auf die Bedeutung der Kirche als Begegnungsorte konstatierte Meurer, dass sich die Lebenssituation verändert habe und nicht jeder die Zeit hätte, in die Kirche zu gehen. „Wenn ich kein Pastor wäre, würde ich auch nicht jeden Tag in die Kirche gehen“, bekannte Meurer freimütig und hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

„Ehrenamt ist Sauerstoff der Demokratie“
Das Gespräch wurde nun deutlich politischer. Demokratie sei eine anspruchsvolle Staatsform, für deren Stabilisierung brauche Orte der Gemeinschaft brauche. Nur dort könne Mitmenschlichkeit entstehen, betonte Assmann. Zur Menschenpflicht gehöre es, einander im Leben zu helfen. Jede Handlung habe Folgen für einen anderen. Daher sei das Ehrenamt „der Sauerstoff der Demokratie“, unterstrich sie und erntet viel Applaus aus dem Publikum. Becker brachte es zum Schluss des Gesprächs auf eine einfache Formel: „Man muss da hingehen, wo man gebraucht wird und nicht erwarten, dass die Leute zu einem kommen.“ 


Im Gespräch vertieft Aleida Assmann und Franz Meurer. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Musikalisch wurde die Veranstaltung von den international bekannten Jazzmusikern Julian und Roman Wasserfuhr aus Hückeswagen begleitet. Sie präsentierten Stücke aus ihrem eigens für die REGIONALE produzierten Album „Echoes_Sound of Home“, mit dem sie einen Soundtrack für das Bergische RheinLand geschaffen haben.  


Julian (Trompete) und Roman Wasserfuhr (Klavier) spielten gemeinsam mit Cellist Jörg Brinkmann den für die REGIONALE komponierten Soundtrack für das Bergische RheinLand. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


REGIONALE als Exortschlager
Am Mittag richtete REGIONALE-Geschäftsführer Reimar Molitor mit Akteur*innen aus dem Bergischen RheinLand den Blick bewusst nach vorne: Es wurden mit dem Zeltfestival zahlreiche neue Projektideen angestoßen, Menschen miteinander vernetzt und Perspektiven für künftige Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Damit habe die REGIONALE wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region gesetzt. Molitor betonte, dass gleichzeitig die entstandenen Netzwerke bestehen blieben und die REGIONALE einen Scheinwerfer auf den Raum geworfen habe. Das sei auch in anderen Bundesländern nicht unbemerkt geblieben – unter den zahlreichen Gästen war auch Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur des Freistaats Thüringen. Er besuchte zusammen mit einer Delegation das Zeltfestival, um sich über das Format der REGIONALE zu informieren. Thüringen überlege intensiv, eine REGIONALE zu etablieren. Sein Eindruck aus dem Bergischen RheinLand sei überaus positiv und ein tolles Beispiel für konkrete Demokratieförderung.


Überlegt, die REGIONALE auch in Thüringen zu etablieren: Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur des Freistaats Thüringen (r.). Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland


Feierlicher Abschluss mit Ministerin Ina Scharrenbach
Zum Abschluss gratulierte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, zu erfolgreichen acht Jahren: „Das Beste aus beiden Welten: Das Bergische RheinLand ist ein Schatz, den die REGIONALE 2025 noch sichtbarer gemacht hat. Dank des Landesstrukturprogramms sind im Oberbergischen Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und dem östlichen Rhein-Sieg-Kreis in den vergangenen acht Jahren Projekte zu fünf Zukunftsthemen ins Leben gerufen worden, die Neues wagen und Zukunft bauen. Die REGIONALE im Bergischen Rheinland ist ein Motor für Wirtschaft, Fortschritt und Zusammenleben geworden, besonders für den innovativen Umgang mit Ressourcen und die damit verbundenen regionalen Transformationsprozesse: Dadurch sind echte und authentische Mehrwerte entstanden. Und davon profitieren vor allem die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diese erfolgreiche Zusammenarbeit gerne unterstützt. Hier ist die Beziehung zwischen Stadt und Land, urbaner Rheinschiene und bergisch Ländlichem gleichwertig erlebbar. So ist im besten Sinne Heimat gestaltet geworden.“ Die Ministerin setzte zu guter Letzt mit dem Ausspruch „Die REGIONALE ist beendet, die Zukunft hat begonnen!“ einen Schlusspunkt unter die REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand. Anschließend ließen die Gäste das Zeltfestival gemeinsam ausklingen.

Zeltfestival Zirkuszelt
Die Veranstaltung fand zu einem großen Teil in einem Zirkuszelt statt du bot ein abwechslungsreiches Programm. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland
Zeltfestival Liegestuhl
Das Zeltfestival markierte auch den offiziellen Abschluss der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland
Zeltfestival Flying Tornados
Sorgten für Stimmung und Festivalatmosphäre: Die Flying Tornados. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland
Zeltfestival Feuerwehr
Bei heißen Temperaturen sorgte die Jugendfeuerwehr Much für Abkühlung bei großen und kleinen Gästen. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland
Zeltfestival Vorab-Gespräch lit.COLOGNE
Das Thema Ehrenamt stand auch am Sonntagmorgen im Rahmen der lit.COLOGNE im Fokus (v.r.n.l.): Rainer Osnowski (Geschäftsführer lit.COLOGNE GmbH), Thomas Pennartz (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln), Karsten Schäfer (Bürgermeister Gemeinde Much), Sebastian Schuster (Landrat Rhein-Sieg-Kreis), Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführer REGIONALE 2025 Agentur) Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland
Zeltfestival Kaffeetafel
Mit einer Bergischen Kaffeetafel wurde das Finale der REGIONALE gefeiert. Fotonachweis: REGIONALE 2025 Agentur/Julia Holland