Fachkonferenz in der Denkschmiede zeigt Potenziale von Künstlicher Intelligenz für Industrie und Handwerk

Künstliche Intelligenz (KI) als Zukunftschance für Industrie und Handwerk im ländlichen Raum: Die Konferenz „KI.Zukunft.regional“ brachte am 16. Januar 2026 in den Räumen des REGIONALE-Projekts Denkschmiede Ruppichteroth-Winterscheid Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen und vermittelte praxisnahe Perspektiven für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand.
Wie kann KI konkret zur Wertschöpfung im ländlichen Raum beitragen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Konferenz „KI.Zukunft.regional – Forum für Industrie & Handwerk“ in der Denkschmiede Ruppichteroth-Winterscheid. Zahlreiche Vertreter*innen aus Industrie, Handwerk, Hochschulen und Politik diskutierten bei Podiumsgesprächen und in Workshops den aktuellen Stand des KI-Einsatzes sowie über notwendige Rahmenbedingungen für eine breitere Anwendung, insbesondere in Unternehmensprozessen.
Prominenter Gast war Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie betonte in ihrem Impulsvortrag die Bedeutung des Transfers zwischen Forschung und regionaler Wirtschaft und verwies auf die Nutzung wissenschaftlicher Infrastruktur – etwa von Hochleistungsrechnern – durch Unternehmen. Zudem unterstrich Brandes die Notwendigkeit, lebenslanges Lernen noch stärker in regionale Bildungs- und Weiterbildungsstrukturen zu integrieren und Hochschulen als Partner für die mittelständische Wirtschaft zu verankern. Dies gelte vor allem im Bereich von KI-Technologien. Ein besonderer Fokus der Veranstaltung lag auf der Rolle regionaler Transferorte wie der Denkschmiede, die als Brücke zwischen Wissenschaft und Mittelstand fungieren. Dabei wurde deutlich, dass solche Orte eine zentrale Funktion für Innovationskultur, Fachkräftesicherung und praxisnahes Ausprobieren neuer Technologien haben. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass gerade in eher ländlich geprägten Räumen wie dem Bergischen RheinLand Freiräume entstehen, die konzentrierten Wissenstransfer und Innovationen ermöglichen.
Die Denkschmiede steht exemplarisch für diese Freiräume und unterstützt als wichtiges Projekt im REGIONALE-Zukunftsthema Neues Machen! die branchenübergreifende Digitalisierung des Mittelstandes. Mit Hennef und Ruppichteroth ist die Denkschmiede mittlerweile an zwei Standorten im Rhein-Sieg-Kreis präsent. Durch die Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Köln sowie dem REGIONALE-Projekt Innovation Hub Bergisches RheinLand bündelt sie die Kompetenz und das Know-how aus Unternehmen und Wissenschaft für eine nachhaltige regionale Entwicklung.
