Allianzen für gutes Gelingen und großes Interesse am Radium-Areal in Wipperfürth

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Fünf Impulsbeiträge standen zu Beginn des Express-Kongress „Allianzen für gutes Gelingen“ auf dem Programm. Fotonachweis: nonconform ideenwerkstatt GmbH

Was machen tragfähige Kooperationen für erfolgreiche Projektentwicklungen aus? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigten sich am 18. und 19. Mai 2026 zahlreiche Akteurinnen und Akteure im Rahmen eines zweitägigen Veranstaltungsformats, den die REGIONALE 2025 Agentur in Kooperation mit der Hansestadt Wipperfürth durchführte. Im Mittelpunkt standen Austausch, Beteiligung und die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen rund um das Radium-Areal in Wipperfürth. 

Den Auftakt bildete am Montagnachmittag der Express-Kongress „Allianzen für gutes Gelingen“. Rund 50 Teilnehmende aus dem Bergischen RheinLand diskutierten über erfolgreiche Allianzen und kamen zu neuen Kooperationen ins Gespräch. Fünf Impulsgebende stellten dabei unterschiedliche Projekte und Strukturen vor: das Altstadtquartier Büchel in Aachen, die Bürgerstiftung Rohrmeisterei aus Schwerte, die Christlich-Ökologische Wohngemeinschaft aus Bergisch Gladbach-Herkenrath, das Rhombus-Areal in Wermelskirchen sowie DIE STATION aus Windeck-Au.

Im Anschluss vertieften die Teilnehmenden die vorgestellten Ansätze an verschiedenen Arbeitstischen. Dabei wurde deutlich, dass es nicht den einen richtigen Weg für erfolgreiche Allianzen gibt. Vielmehr braucht es Offenheit für unterschiedliche Interessen und den Blick auf die jeweiligen Erwartungen der beteiligten Partnerinnen und Partner. 

Radium-Areal im Fokus
Am zweiten Veranstaltungstag rückte das ehemalige Kesselhaus auf dem Radium-Areal in den Fokus. Unter der Überschrift „Haus der Vielfalt“ wurden gemeinsam Ideen für die zukünftige Nutzung des Gebäudes entwickelt. Am Vormittag brachte sich eine neunte Klasse des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums mit ihren Vorstellungen ein. Am Nachmittag folgte ein Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, der Musikschule und weiteren lokalen Initiativen. 

Den Abschluss bildete am Dienstagabend die öffentliche Veranstaltung „Was passiert rund um das Radium-Gelände?“. Nach einem kurzen Rückblick auf die vorangegangenen Workshops wurde der Entwurf des Masterplans durch das Büro Hartlock Städtebau vorgestellt. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den laufenden freiraumplanerischen Wettbewerb. Anschließend konnten Bürgerinnen und Bürger an verschiedenen Thementischen ihre Ideen, Wünsche und Anregungen einbringen. Rund 220 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und machten deutlich, wie groß das Interesse an der Entwicklung des Radium-Areals und seiner zukünftigen Nutzung ist.  

Die zweitägige Veranstaltung bildete den Abschluss des Aktivierungsprozesses „Weiter geht’s!“ der REGIONALE 2025. Gleichzeitig wurde damit eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit am REGIONALE 2025-Projekt „Auf zu neuen Ufern in Wipperfürth“ umgesetzt.

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Schüler*innen des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums erkundeten das ehemalige Kesselhaus auf dem Radium-Areal. Fotonachweis: nonconform ideenwerkstatt GmbH
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Potenzielle Nutzer*innen des „Haus der Vielfalt“ tauschten ihre Ideen und Bedarfe aus. Fotonachweis: nonconform ideenwerkstatt GmbH
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Anhand eines Modells wurde das Kesselhaus in seiner Dreidimensionalität greifbar gemacht. Fotonachweis: nonconform ideenwerkstatt GmbH
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Am Abend des 19. Mai 2026 strömten rund 220 Personen in die Alte Drahtzieherei, um sich über die aktuellen Planungen auf dem Radium-Areal zu informieren und um den Planern ihre Ideen mit auf den Weg zu geben. Fotonachweis: nonconform ideenwerkstatt GmbH