Tag des offenen Denkmals auf Zanders: Bürger*innen erleben REGIONALE-Projekt hautnah

Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals am 13. August 2025 öffnete auch diesmal wieder das Zanders-Areal seine Tore für die Öffentlichkeit. Rund 600 Besucher*innen erlebten die Industriearchitektur und erhielten spannende Einblicke in die Geschichte und zukünftige Entwicklung des ehemaligen Papierfabrikgeländes. Die REGIONALE 2025 Agentur war mit einem eigenen Stand vor Ort und informierte über die Themen und Projekte des Strukturprogramms.
Der Tag begann direkt mit einem emotionalen Höhepunkt: Die feierliche Eröffnung des neuen Butscha-Platzes durch Bürgermeister Frank Stein und seinen Amtskollegen aus der ukrainischen Partnerstadt Butscha, Anatolii Fedoruk. Der Platz, zentral im künftigen Stadtquartier gelegen, ist ein symbolischer Ort der internationalen Freundschaft und des gemeinsamen Erinnerns. Begleitet wurde die Zeremonie von Musik, einem Jugend-Hip-Hop-Projekt sowie einer Segnung durch die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche.
Das vielfältige Rahmenprogramm umfasste unter anderem Führungen über das Areal, bei denen die Teilnehmer*innen tief in die Industriegeschichte von Zanders eintauchen konnten. Außerdem erhielten die Besucher*innen Einblicke in die neue Atelieretage, in der sich neun temporäre Ateliers befinden. Im historischen Kalandersaal präsentierte die Bergische Kunstschule ihre Werke, der Papierkünstler Wolfgang Heuwinkel übergab eine Naturskulptur im Gleispark. Ein weiterer Programmpunkt war die „PlanWerkstatt“, bei der das Zanders-Projektteam gemeinsam mit dem Büro Albert Speer und Partner (AS+P) den aktuellen Stand der Entwicklungsplanung für das Areal vorstellte. In einer offenen Gesprächsrunde konnten Bürger*innen eigene Ideen und Anregungen einbringen.
Das Team der REGIONALE war am Aktionstag mit von der Partie und informierte Interessierte über die REGIONALE-Zukunftsthemen, Projekte, Veranstaltungen und den aktuell laufenden Präsentationszeitraum. Das REGIONALE-Projekt Konversion Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach ist das bedeutendste Transformationsprojekt im Rechtsrheinischen. Mit dem Projektmodul „Impulsquartier“ wird als erster Baustein der nördliche Geländebereich, der unmittelbar an die Innenstadt grenzt, umgenutzt und teilweise für die Öffentlichkeit geöffnet. Kernmaßnahme ist die Konversion der ehemaligen Zentralwerkstatt, die zu einem multifunktionalen Zentrum im neuen Stadtquartiers entwickelt wird. Weitere Maßnahme ist die Umgestaltung des alten Gleisparks zu einem grünen Park, der direkt an den seit 2021 eröffneten Gohrsmühlenplatz grenzt.