Stadtentwicklungsbericht 2020: Wohnen und Leben im Bergischen RheinLand

Cover Stadtentwicklungsbericht 2020
Fotonachweis: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

Was macht ein lebenswertes Quartier aus? Wie begegnet man Wohnraumengpässen? Wie kann ein soziales Miteinander in Ortsmitten aussehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der neue Bericht zur Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Die REGIONALE 2025 Agentur hat an der Publikation mitgewirkt und speziell die Regionalentwicklung im Bergischen RheinLand in den Blick genommen.    

Unter dem Titel „Bauen und Wohnen – Motoren der Stadtentwicklung“ hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen den Stadtentwicklungsbericht 2020 veröffentlicht. Er bildet die aktuell relevanten Wohn- und Bauthemen in Nordrhein-Westfalen ab. Neben den Potenzialen der Flächenaktivierung geht es auch um die Stärkung der Innenstädte oder die Nutzung von Brachflächen entlang von Bahntrassen. Diese Themen betreffen viele Kommunen im Bergischen RheinLand und sind deshalb ein Kernthema der REGIONALE 2025. Durch die Transformation und Umnutzung von Flächen und Gebäuden im Rahmen von REGIONALE 2025 Projekten soll das Bergische RheinLand zukunftsorientiert entwickelt und seine Kommunen als attraktive Wohn- und Lebensräume gestaltet werden.  

Entwicklungschancen und -aufgaben, die sich für das Bergische RheinLand in Zukunft ergeben, zeigen Anne Jentgens, Projektmanagerin für die Handlungsfelder Wohnen und Leben sowie Mobilität, und Thomas Kemme, stellvertretender Geschäftsführer der REGIONALE 2025 Agentur, im Stadtentwicklungsbericht 2020 auf. In ihrem Artikel „Regionalentwicklung im Übergang städtischer und ländlicher Qualitäten – Wohnen und Leben im Bergischen RheinLand“ legen sie den Fokus auf die Profilierung des Raumes innerhalb der Region Köln/Bonn. Dafür sei es wichtig, eigene Wohn-, Mobilitäts-, Arbeits-, Erholungs- und Freizeitangebote sowohl für Einheimische als auch Zuziehende bereit zu stellen und die Aufenthaltsqualität in den Ortskernen zu verbessern. So bliebe das Bergische RheinLand auch langfristig als Lebensort gegenüber der urbanen Rheinschiene für die Menschen attraktiv.  

Die Autoren plädieren für eine integrierte Stadt- und Regionalplanung, die konsequent Projekte aus den Bereichen Mobilität, Wirtschaft und Ressourcen berücksichtigt. Gleichzeitig betonen Jentgens und Kemme, dass diese Entwicklungen im Bergischen RheinLand nur in enger, interkommunaler Abstimmung angestoßen und umgesetzt werden könnten. Zudem müssten aufgrund des starken Zuzugs und des demografischen Wandels neue Wohnformen im Bergischen RheinLand etabliert werden, die sich an der regionalen Baukultur orientieren.  

Der Bericht 2020 mit dem Artikel über die REGIONALE  2025 Bergisches RheinLand (S. 32-33) kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

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