Wohnen und Leben

Das Bergische RheinLand bietet hervorragende Voraussetzungen für gutes Wohnen und Leben. Die urbane Rheinschiene liegt ebenso „vor der Haustür" wie eine attraktive  Naherholungslandschaft. Mit Blick auf die Zukunft gilt es jedoch, für strukturrelevante Herausforderungen eine Perspektive aufzuzeigen. Dabei geht es um die (Re-)Aktivierung von Flächen und Gebäuden, um die Lebendigkeit und Identifikationsfunktion von Zentren, um die Zukunft der Dörfer, um moderne, öffentliche (soziale) Infrastruktur und nicht zuletzt um ein vielfältiges und bezahlbares Wohnangebot. Auch der Verbleib bzw. die Rückkehr von jungen Menschen in die Region spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Im Rahmen der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand sollen sich Projekte mit diesen aktuellen Themen beschäftigen und zukunftsweisende Ansätze entwickeln. Solche Projekte müssen eine Vielzahl von Funktionen (z.B. Wohnen, Arbeiten, Bildung, Freizeit,…) mit hoher Qualität und kurzen Wegen innerhalb des Raumes bereitstellen.

Relevante Stichworte sind Nutzungsmischung, Baukultur, Bürgerbeteiligung, gesellschaftliche Vielfalt/Individualität, neue Kooperationen und Digitalisierung. Vor dem Hintergrund des angespannten Wohnungs- und Gewerbeflächenmarktes gilt es zudem, keinen weiteren Flächenverbrauch zu forcieren. Die REGIONALE 2025 legt deshalb einen Schwerpunkt auf die Konversion/Umnutzung und auf die Entwicklung von Ortsmitten.

Ein wichtiger Baustein ist weiterhin, die Entwicklungsdynamik der Rheinschiene aktiv einzubeziehen und mit einer guten Erreichbarkeit vor Ort zu kombinieren. Die Stärken des Bergischen RheinLands liegen im Freiraum und Gemeinschaftsgefühl der Bevölkerung. Wenn diese Aspekte herausgearbeitet werden, kann das ,Bergische RheinLand' zum Referenzraum für „besseres“ Wohnen und Leben werden.

Derzeit wird für das Wohnen und Leben im Bergischen RheinLand an einem Strategiepapier gearbeitet. Die inhaltliche Grundlage bildet weiterhin die REGIONALE-Bewerbung, die jedoch weiter konkretisiert und operationalisiert wird. Das Strategiepapier soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorliegen. Parallel befinden sich erste Projekte mit Bezug zum Thema Wohnen und Leben im Qualifizierungsprozess, deren Schwerpunkt bisher bei Konversion/Umnutzung und der Entwicklung von Ortsmitten liegt.

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