Kooperation für Ausbau der Radinfrastruktur auf interkommunaler Ebene vereinbart

Kooperationsvereinbarung RadPendlerRouten
Kooperieren für einen stärkeren Radverkehr (v.l.n.r.): Andrea Deppe (Dezernentin Stadt Leverkusen), Thomas Kemme (Geschäftsführer REGIONALE 2025 Agentur), Stephan Santelmann (Landrat im Rheinisch-Bergischen Kreis), Dr. André Berbuir (Fachbereichsleiter Verkehr und Mobilität Rhein-Sieg-Kreis), Elke Reichert (Dezernentin im Rheinisch-Bergischen Kreis), Michael Hildebrand (Beigeordneter Stadt Lohmar), Dr. Stephan Smith (Beigeordneter Stadt Niederkassel), Walter Schaaf (Technischer Beigeordneter Stadt Troisdorf), Christoph Herrmann (Dezernent Stadt Rösrath), Harald Flügge (Beigeordneter Stadt Bergisch Gladbach) und Andrea Blome (Dezernentin Stadt Köln). Fotonachweis: Rheinisch-Bergischer Kreis/Eva Burger

Nächster Meilenstein für das REGIONALE 2025 Projekt „RadPendlerRouten im Rechtsrheinischen“: Die Städte Köln, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Rösrath, Lohmar, Niederkassel und Troisdorf sowie der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis haben an der Mobilstation Bergisch Gladbach eine Kooperationsvereinbarung zur Umsetzung von vier schnellen Radwegeverbindungen unterzeichnet. Ziel ist ein abgestimmtes Vorgehen beim Ausbau der RadPendlerRouten.

Das Projekt RadPendlerRouten ist eine Kooperation der Stadt Köln und der rechtsrheinisch von Köln gelegenen Kreise und Kommunen, um schnelle Radwegeverbindungen zu schaffen. Mit der Kooperationsvereinbarung legen die neun ProjektpartnerInnen fest, dass die vier Trassen die selben hohen Qualitätsstandards erfüllen sollen, beispielsweise bei der Radwegebreite oder der durchgängigen Routenführung. Diese einheitliche Gestaltung der Routen soll dazu motivieren, auf das Fahrrad umzusteigen und eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr bieten. Die Kommunen bereiten aktuell die Entwurfsplanungen vor. Gleichzeitig wird ein Fachbüro das Gesamtprojekt begleiten. Die Projektkoordination übernimmt der Rheinisch-Bergische Kreis.

„Die schnellen Radwegeverbindungen von und nach Köln sind für den Rheinisch-Bergischen Kreis ein wichtiger Bestandteil unserer Mobilitätsoffensive und für die gesamte Region von großer Bedeutung. Sie ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern, schnell und klimafreundlich zwischen dem Rechtsrheinischen und Köln mobil zu sein. Deshalb sind wir froh, dass wir gemeinsam dieses wichtige Projekt zur Stärkung des Radverkehrs vorantreiben“, betonte Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Projekt forciert Mobilitätswandel im Bergischen RheinLand
Das Projekt wird im Rahmen der REGIONALE 2025 entwickelt und besitzt aktuell den B-Status. Im Fokus der REGIONALE 2025 liegen die Achsen Köln – Bergisch Gladbach und Köln – Rösrath/Lohmar. Für das Bergische RheinLand sind die RadPendlerRouten ein wichtiges Projekt, mit dem der Mobilitätswandel und der Mobilitätsmix im Raum forciert wird. Zudem leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Region. Von den RadPendlerRouten sollen insbesondere BerufspendlerInnen, aber auch FreizeitfahrerInnen profitieren. Damit soll das stark beanspruchte Verkehrsnetz im Rechtsrheinischen entlastet, der Umweltverbund gestärkt und ein zügiges sowie klimafreundliches Pendeln ermöglicht werden.

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