Eröffnung des Kramerhauses: Neuer Begegnungsort im Herzen von Burscheid
Viele strahlende Gesichter: Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde am 3. Mai 2026 das Kramerhaus feierlich eröffnet und damit ein weiterer Meilenstein der Stadtentwicklung in Burscheid erreicht. Die Eröffnung fand im Rahmen des 28. Familien- und Umweltfestes statt und so war die Innenstadt mit zahlreichen Besucher*innen gefüllt.
Das denkmalgeschützte Gebäude war festlich mit blauen Luftballons geschmückt und stand an diesem Tag besonders im Fokus. Nach dem symbolischen Durchschneiden des roten Bandes durch Bürgermeister Dirk Runge, Nathalie Kelder (Förderverein der Stadtbücherei e.V.), Michael Corts (Vorstandsmitglied TriCafé e. V.), Bernhard Fleischer (geschäftsführender Vorstand LEADER Bergisches Wasserland) sowie Thomas Kemme (stellvertretender Geschäftsführer REGIONALE 2025 Agentur) erhielten die Gäste erstmals Einblick in das denkmalgerecht sanierte Gebäude. In geführten Gruppen konnten sie die neuen Räumlichkeiten erkunden und sich ein Bild von den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten machen.
Mit dem REGIONALE-Projekt Kramerhaus Burscheid ist ein öffentlicher Treffpunkt für die Bevölkerung in der Ortsmitte entstanden, der ab sofort zugänglich ist und neue Impulse für das städtische Leben setzt. Das Haus wurde barrierefrei umgebaut und schafft Platz für Austausch, Bildung und kulturelle Aktivitäten. Neben einer interkulturellen, inklusiven und intergenerativen Begegnungsstätte im Erdgeschoss finden künftig im „Maker-Space“ im Obergeschoss Workshops und kreative Formate wie 3D-Druck, Nähen oder Malen statt. Betrieben wird das Kramerhaus vom Tri-Café e.V., der im Erdgeschoss eine und dem Förderverein der Stadtbücherei e.V. Weitere lokalen Partner sind unter anderem die Stadtbücherei und die Stadtverwaltung.
Das Kramerhaus in Burscheid gehört zu den Pilotprojekten im Aktivierungs- und Transferprozess Das Gute Leben selbst gemacht – Knotenpunkte des öffentlichen Lebens im Bergischen RheinLand der REGIONALE 2025. Gefördert wurde es unter anderem aus Mitteln des „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ von Land und Bund sowie aus dem LEADER-Programm „Bergisches Wasserland“.