Zuwendungsbescheid für Projekt „Konversion Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach“ übergeben

Zuwendungsbescheid Zanders Juni 2020
Regierungspräsidentin Gisela Walsken übergibt Lutz Urbach, Bürgermeister von Bergisch Gladbach, den Zuwendungsbescheid für das REGIONALE 2025 Projekt „Konversion Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach“. Fotonachweis: Stadt Bergisch Gladbach

Gute Nachrichten für die REGIONALE 2025: Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat einen Zuwendungsbescheid aus dem Stadterneuerungsprogramm 2020 für das Projekt „Konversion Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach“ am 29. Juni 2020 an Bürgermeister Lutz Urbach übergeben. Das Vorhaben wird mit 811.000 Euro gefördert. Die Zuwendung wird für die Planungskosten und die Bürgerbeteiligung eingesetzt.

Das Zanders-Gelände ist derzeit das größte und bedeutendste Konversions-Projekt im Bergischen RheinLand. Das Areal soll im Rahmen der REGIONALE 2025 zu einem produktiven urbanen Quartier im Stadtzentrum von Bergisch Gladbach entwickelt werden. Dabei handelt es sich derzeit um eine Teil-Konversion von ca. 13 Hektar der 36 Hektar großen Gesamtfläche. Das Kerngelände wird weiterhin zur Papierproduktion genutzt. Mit dem jetzt überreichten Zuwendungsbescheid kann der Planungs- und Beteiligungsprozess durchgeführt werden. Für das REGIONALE 2025 Projekt ist es der erste Zuwendungsbescheid.

„Der Umbau und die Transformation im Bestand sind zentrale Anliegen der REGIONALE 2025. Das Zanders-Gelände ist dabei ein besonderes Projekt, dem aufgrund seiner Schnittstellenfunktion zwischen den Städten auf der Rheinschiene und dem Bergischen RheinLand eine überregionale Bedeutung zukommt. Der Zuwendungsbescheid nun der nächste Schritt, um das Projekt im Rahmen der REGIONALE 2025 zu entwickeln“, so Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der REGIONALE 2025 Agentur.

Für die Umnutzung und Transformation der Fläche hat die Stadt eine eigene Projektgruppe eingesetzt, die auf dem Gelände ansässig ist. Die Projektgruppe hat bereits umfangreiche Voruntersuchungen, Bestandserfassungen und Gutachten angefertigt, um Wettbewerbsverfahren, einen städtebaulichen Masterplan und ein Integriertes Handlungskonzept zu entwickeln.

Bürgerbeteiligung für Herbst geplant
Konkret soll im Herbst die corona-bedingt verschobene erste Beteiligungsphase der Öffentlichkeit auf dem Zanders-Gelände stattfinden. Hier sollen zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Innenstadtakteuren und der interessierten Öffentlichkeit Nutzungsideen für das Zanders-Areal entwickelt und in den weiteren planerischen Qualifizierungsprozess eingespeist werden. Der Abschluss der Masterplanung, die wiederum die Grundlage für die weitere Qualifizierung im REGIONALE-Prozess bildet, ist für Ende 2021/Anfang 2022 angepeilt. Parallel soll das Integrierte Handlungskonzept (InHK) Zanders-Innenstadt entwickelt werden.

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