Neunkirchen-Seelscheid startet „Mobilität 2.0“: Neue Fahrzeuge für schnellen und flexiblen Nahverkehr

On-Demand-Bus Rhesi_Neunkirchen-Seelscheid_RSVG
Der neue On-Demand-Bus Rhesi fährt ab sofort in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. Er kann über eine App für individuelle Fahrten zu über 100 Zielen innerhalb der Kommune gebucht werden. Fotonachweis: RSVG

Ab sofort stehen in Neunkirchen-Seelscheid der neue On-Demand-Bus („Rhesi“), der neue Ortsbus („Berghüpfer“) sowie die neue Schnellbuslinie SB 56 zur Verfügung. Damit werden der Verkehr zwischen den Hauptorten Neunkirchen und Seelscheid sowie auch die Anbindungen zu den umliegenden Kommunen der Gemeinde ausgebaut.

Mit dem Fahrplanwechsel zum Ende der Sommerferien startet das Mobilitätsvorhaben „Mobilität 2.0“ der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. An einem Tag werden damit gleich drei neue Systeme eingeführt, die den öffentlichen Nahverkehr der Gemeinde erweitern und zukunftsweisend ausbauen. Fahrgäste sind damit in der Gemeinde flexibel mobil – auch ohne Auto. Ein wesentlicher Bestandteil der „Mobilität 2.0“ in Neunkirchen-Seelscheid ist das REGIONALE-Projekt Modellvorhaben On-Demand vs. Ortsbus. In dessen Rahmen werden über drei Jahre zwei Bussysteme getestet und die Ergebnisse miteinander verglichen, sodass die beste Lösung für die Gemeinde gefunden wird. So wird der Nahverkehr gestärkt und gleichzeitig flexibel ausgebaut – aus Sicht der REGIONALE 2025 eine wichtige Leitlinie der Mobilitätsprojekte. Die Umsetzung des Projekts wird mit 1,48 Millionen Euro aus dem Programm „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Fahrzeuge werden von der RSVG betrieben.

Individuell und schnell unterwegs mit „Rhesi“
Der neue On-Demand-Bus „Rhesi“ hat keinen festen Fahrplan. Über die Rhesi-App können Einwohnerinnen und Einwohner den Bus nach Bedarf bestellen – insgesamt stehen über 100 Ziele zur Auswahl. Wollen mehrere Fahrgäste zu unterschiedlichen Orten, fährt Rhesi die effizienteste Route, um die Fahrgäste möglichst schnell an ihr Ziel zu bringen. Weitere Informationen zum On-Demand-Bus Rhesi gibt es unter www.rsvg.de/rhesi .

Einfach pendeln zwischen Neunkirchen und Seelscheid
Über die zwei neuen Buslinien des Modellvorhaben On-Demand vs. Ortsbus werden die Verbindungen zwischen Neunkirchen und Seelscheid erweitert und auch der öffentliche Nahverkehr von anderen Ortschaften der Gemeinde untereinander sowie mit den Hauptorten ausgebaut. Der neue Ortsbus, genannt „Berghüpfer“, fährt als regelmäßige Linienbusverbindung zwischen Neunkirchen und Seelscheid und hält auf seiner Strecke in weiteren kleineren Ortschaften der Gemeinde. Ergänzend zum bestehenden Linienverkehr können Fahrgäste mit dem Berghüpfer ohne Umsteigen zwischen Neunkirchen und Seelscheid pendeln. Den Fahrplan steht hier zur Verfügung.

Neue Schnellbuslinie im Rhein-Sieg-Kreis
Eine weitere neue Buslinie, die ebenfalls ab dem 18. August fährt, ist der Schnellbus SB 56, der Siegburg und Much verbindet. Die neue SB 56 ersetzt eine bestehende Busverbindung. Sie bietet einen höheren Takt – die Busse fahren halbstündlich – und eine kürzere Fahrtzeit. An der Haltestelle Seelscheid Post bietet sich eine Umstiegsmöglichkeit zum neuen Ortsbus der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid. Der Fahrplan steht hier zur Verfügung. 

Darüber hinaus sollen im Rahmen der Mobilität 2.0 demnächst zwei E-Bike-Stationen in Neunkirchen und Seelscheid eröffnet werden, an denen jeweils fünf E-Bikes platziert werden. Das E-Bike-Verleihsystem soll später auch in anderen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises eingeführt werden. Die Installation der E-Bike-Verleihstationen im Rhein-Sieg-Kreis ist Teil des REGIONALE-Projekts Mobilstationen im Bergischen RheinLand. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Anbieter nextbike, der auch die E-Bikes im Rheinisch-Bergischen Kreis stellt.

Die neuen Fahrzeuge wurden vorab am 13. August von Vertretern des Rhein-Sieg-Kreises und der RSVG am Antoniusplatz, dem zentralen Verkehrsknotenpunkt der Gemeinde, vorgestellt. Vertreter des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums und der REGIONALE 2025 Agentur waren ebenfalls anwesend.

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