Projektraum

Das ‚Bergische RheinLand‘ umfasst den gesamten Oberbergischen und den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises, zu dem Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Hennef, Eitorf und Windeck gehören.

 

Kern- und Wirkraum des „Bergischen RheinLandes“; Kartengrundlage: Region Köln/Bonn e.V.

Kern- und Wirkraum des „Bergischen RheinLandes“; Kartengrundlage: Region Köln/Bonn e.V.

Das ‚Bergische RheinLand‘ grenzt im Westen an die Rheinschiene mit den Städten Köln, Bonn und Leverkusen an. Es ist räumlich zur Rheinschiene orientiert, mit der ein starker funktionaler Austausch besteht.

Raumbezüge im Bergischen RheinLand | © Elias Schley, Dr. Wolfgang Wackerl, Büro für Stadtplanung und strategische Projektentwicklung

Der Begriff ‚Bergische RheinLand‘ wurde im Zuge des Bewerbungsprozesses zur REGIONALE 2022/2025 neu geprägt. Er greift die Lage und Identifikation des betreffenden Raums mit dem Bergischen Land und dem Rheinland auf. Die räumliche Abgrenzung des ‚Bergischen RheinLandes‘ ist eine konsequente Ableitung aus den raumstrukturellen und identifikatorischen Gegebenheiten sowie den organisatorischen Kooperationsstrukturen im Innern und im direkten Umfeld. Das ‚Bergische RheinLand‘ ist damit der östliche Projektraum innerhalb der etablierten Region Köln/Bonn. Über die Rheinschiene im Westen hinaus existieren vielfältige Verknüpfungen zum Bergischen Städtedreieck im Norden, Südwestfalen im Osten und den Kreisen Neuwied und Altenkirchen in Rheinland-Pfalz im Süden, so dass sich das ‚Bergische RheinLand‘ in einen Kern- und Wirkraum gliedert.

Die ca. 700.000 Menschen im ‚Bergischen RheinLand‘ leben in einer ländlich geprägten, vielfältigen Kulturlandschaft, in der Klein- und Mittelstädte von zahlreichen Dörfern umgeben sind. Das ‚Bergische RheinLand‘ ist charakterisiert durch eine abwechslungsreiche Topografie mit einer Mittelgebirgslandschaft, die von drei größeren Tälern (Sieg, Wupper, Agger) durchzogen ist. Diese Täler haben sich historisch zu wichtigen Ost-West-Achsen entwickelt und bilden siedlungsstrukturelle Schwerpunkte.

Aus den drei Landkreisen Oberberg, Rhein-Sieg und Rhein-Berg sind insgesamt 28 Kommunen beteiligt

Oberbergischer Kreis
›› Radevormwald (ca. 22.400 Ew.)
›› Hückeswagen (ca. 15.100 Ew.)
›› Wipperfürth (ca. 21.200 Ew.)
›› Lindlar (ca. 21.500 Ew.)
›› Marienheide (ca. 13.600 Ew.)
›› Gummersbach (ca. 50.500 Ew.)
›› Engelskirchen (ca. 19.300 Ew.)
›› Bergneustadt (ca. 18.900 Ew.)
›› Wiehl (ca. 25.200 Ew.)
›› Reichshof (ca. 18.700 Ew.)
›› Nümbrecht (ca. 16.900 Ew.)
›› Waldbröl (ca. 19.400 Ew.)
›› Morsbach (ca. 10.300 Ew.)

Rheinisch-Bergischer Kreis
›› Leichlingen (ca. 28.200 Ew.)
›› Burscheid (ca. 18.200 Ew.)
›› Wermelskirchen (ca. 34.700 Ew.)
›› Odenthal (ca. 15.100 Ew.)
›› Kürten (ca. 19.900 Ew.)
›› Bergisch Gladbach (ca. 111.600 Ew.)
›› Overath (ca. 27.100 Ew.)
›› Rösrath (ca. 28.700 Ew.)

Rhein-Sieg-Kreis
›› Lohmar (ca. 30.500 Ew.)
›› Neunkirchen-Seelscheid (ca. 19.800 Ew.)
›› Much (ca. 14.300 Ew.)
›› Ruppichteroth (ca. 10.400 Ew.)
›› Hennef (ca. 47.300 Ew.)
›› Eitorf (ca. 18.700 Ew.)
›› Windeck (ca. 18.900 Ew.)

Datengrundlage: IT.NRW, Bevölkerungsstand zum 31.12.2017 Fortschreibung Zensus 2011