61 Intakter Wasserschutzwald - Quelle für sauberes Wasser und ruhige Erholung

Projektträger

  • Aggerverband
  • Wupperverband
  • Wahnbachtalsperrenverband

Standort, Kommune

  • Waldflächen in den Einzugsgebieten der Talsperren des Aggerverbands, des Wupperverbands und des Wahnbachtalsperrenverbands

Beiträge zur Regionale 2025

  • Fluss- und Talsperrenlandschaft
  • Ressourcenlandschaft
  • Gesundheit
  • Heimat und Identität
  • Natur- und Klimaschutz
  • Naherholung

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen im Bergischen RheinLand und ein Kernthema der REGIONALE 2025. Doch die Veränderungen durch den Klimawandel und der steigende Naherholungsdruck haben Auswirkungen auf die Qualitätssicherung des Trinkwassers in den Talsperren des Projektraumes. Deshalb passen die Wasserverbände die Bewirtschaftung der Talsperren entsprechend an, um den Herausforderungen des Klimawandels langfristig begegnen zu können und Trinkwasser als wertvolle Ressource zu schützen. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Entwicklung eines intakten, klimaresilienten Waldes rund um die (Trinkwasser-)Talsperren: Die aktuell schwer geschädigten Bestände gilt es – angepasst an das sich verändernde Klima – wiederaufzubauen und gleichzeitig so zu gestalten, dass sie dem erhöhten Besucheraufkommen rund um die Talsperren gerecht werden.

Im Rahmen des Projektes soll eine integrierte Umbaustrategie entwickelt werden, die zur zukünftigen Sicherung des Wassers beiträgt und einen Mehrwert für die Erholungssuchenden bietet. Hierfür sollen vielfältige Akteurinnen und Akteure wie der Landesbetrieb Wald und Holz, die Forstbetriebsgemeinschaften, die Biologischen Stationen, der Naturpark und Grundstückseigentümer*innen in den Prozess einbezogen werden. Mit diesem Anspruch trägt das Vorhaben zum Handlungsfeld Fluss- und Talsperrenlandschaft bei und adressiert insbesondere die Leitlinien „Gewässerräume integriert gestalten“ und „Wasserkompetenz stärken“. Durch die Zusammenarbeit der Wasserverbände leistet das Projekt ebenfalls einen Beitrag zur Leitlinie „Gewässerlandschaft im Bergischen RheinLand arbeitsteilig entwickeln“ sowie zum übergeordneten Ziel, Modelle der Zusammenarbeit und Kooperationen zu stärken.

Neben klimaresilienten Baumarten soll auch ein Gewässermonitoring zur besseren Überwachung der Trinkwasserqualität zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist geplant, die Wege rund um die Talsperren zu analysieren und so umzugestalten, dass sie Naturschutz- und Erholungsansprüche in Einklang bringen. Aus diesem Grund bestehen Schnittstellen zur Leitlinie„Erholungssuchende an den Talsperren lenken“. Nicht zuletzt geht es bei dem Projekt um eine Sensibilisierung der Bevölkerung. Dafür sollen Maßnahmen der Vermittlung entwickelt und umgesetzt werden.

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