48 Teichlandschaft Lohmarer Wald

Projektträger

  • Stadt Lohmar

Standort, Kommune

  • Lohmar, Rhein-Sieg-Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Fluss- und Talsperrenlandschaft
  • Ressourcenlandschaft
  • Natur- und Klimaschutz
  • Naherholung

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Der 721 ha große Lohmarer Wald ist ein beliebtes Erholungsziel für die Stadtbevölkerung von Siegburg und Lohmar. Ein Anziehungspunkt sind die „Stallberger Teiche“. Diese ursprünglich für ein Kloster angelegten Fischteiche sind einzigartige Biotope und tragen zum Artenreichtum bei. Darüber hinaus ist das Gebiet mit seinem charakteristischen Nebeneinander von Wald, offenem Kulturland und Teichen für eine Vielzahl von Arten ein wichtiger Lebensraum. Das „Waldreservat Lohmarer Wald“ ist Teil eines Biotopverbunds und hat ein großes naturschutzfachliches Entwicklungspotenzial. Die wertschöpfende Pflege von solchen Kulturlandschaften und die lokale Verwertung regionaler Produkte im Bergischen RheinLand sind wichtige Leitlinien im REGIONALE 2025 Handlungsfeld Ressourcenlandschaft.

Mit dem Projekt soll die Teichlandschaft im Lohmarer Wald als Erholungsgebiet erhalten, der Wald wieder aufgeforstet und gegen weitere Schäden des Klimawandels geschützt werden. Das Projekt verfolgt einen integrierten Ansatz, um die wertvolle und gewachsene Kulturlandschaft zukunftsfähig aufzustellen. Ein zentraler Aspekt ist, die unterschiedlichen Nutzungsinteressen und Ansprüche, die von Forst- und Teichwirtschaft, Naturschutz und Besuchern an den Kulturlandschaftsraum gestellt werden, in Einklang zu bringen. Ein wesentliches Anliegen des Projektes ist es, die Teichwirtschaft langfristig zu erhalten und extensiv zu bewirtschaften: Die Fischzucht soll perspektivisch einen Beitrag zu den regional erzeugten Produkten im Bergischen RheinLand leisten. Hierfür sollen entsprechende Organisations- und Managementmodelle entwickelt werden, damit vor Ort ein wertschöpfender Umgang mit der Landschaft entstehen und der Betrieb wirtschaftlich arbeitet kann. Gleichzeitig geht es darum, die vielfältigen Funktionen des Waldes im Zeitalter des Klimawandels durch nachhaltige Wiederaufforstung zu erhalten und naturschutzfachlich bedeutende Offenlandflächen langfristig als Teil des überregionalen Biotopverbunds zu sichern. Ein Baustein ist dabei die Lenkung der Erholungssuchenden sowie die anschauliche Vermittlung der Einmaligkeit und Schutzwürdigkeit dieses Gebietes. Damit adressiert das Projekt auch Leitlinien im Handlungsfeld Fluss- und Talsperrenlandschaft.

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