SIEG.Schützen.Erholen.Erleben.

Projektträger

  • Rhein-Sieg-Kreis

Standort, Kommune

  • Unterlauf der Sieg von der Gemeinde Windeck bis zur Mündung sowie der Mündungsbereich der Agger (Troisdorf – Sankt Augustin - Siegburg), Rhein-Sieg-Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Fluss- und Talsperrenlandschaft
  • Ressourcenlandschaft
  • Natur- und Klimaschutz
  • Konversion, Umbau, Transformation
  • Naherholung

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Wasser prägt seit jeher die Landschaft und das Leben der Menschen im Bergischen RheinLand. Der südliche Teilraum wird vor allem durch die Flusstäler der Sieg, Bröl und Agger geprägt. Sie stehen heute in einem Spannungsverhältnis zwischen Schutz und Erhalt ihrer ökologischen Funktion sowie einer zunehmenden Nutzung durch Erholungssuchende sowohl aus der Umgebung als auch aus den nahen Ballungsräumen Köln und Bonn. Das trifft insbesondere auf den gut erschlossenen Flusslauf der Sieg zu. Vor dem Hintergrund eines perspektivisch weiter steigenden Besucherdrucks an der Sieg stellt sich die Frage, wie eine zukunftsfähige Entwicklung des Flussraums aussehen kann, die Erholungsinteressen in Balance mit Naturschutzbelangen bringt.  

Hier setzt das Projekt „SIEG.Schützen.Erholen.Erleben“ an und stellt sich damit der Herausforderung, eine Balance zwischen dem zunehmenden Besucherdruck und dem Erhalt der Kulturlandschaft herzustellen. Zusätzlich leistet es einen Beitrag zu den übergeordneten Prinzipen der REGIONALE 2025, da es die Transformation bestehender Infrastruktur zum Ziel hat und die lokale Fluss- und Talsperrenlandschaft schützt. Denn durch die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2005 sind an der Sieg sowie am Unterlauf der Agger rund 40 Badestellen und Einstiegspunkte für Kanus entstanden. Heute sind viele der Badestellen verwildert, nicht erkenntlich oder zugänglich und werden entsprechend nicht genutzt. Besucher weichen auf Stellen aus, die in Naturschutzbereichen liegen.   

Ziel des Projekts „SIEG.Schützen.Erholen.Erleben“ ist es, eine gezielte Besucherlenkung umzusetzen. Ein wichtiger Baustein besteht darin, die Badestellen insgesamt zu reduzieren und so Bereiche wieder naturnah zu entwickeln. Gleichzeitig sollen die verbleibenden Badestellen attraktiver gestaltet und mit (reversibler) Infrastruktur aufgewertet werden. Beispielsweise soll auch untersucht werden, an welchen Standorten Wohnmobilstellplätze und/oder weitere Übernachtungsformen, z. B. Tiny Houses, in der Nähe ergänzt werden können.

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