Natur und Geschichte erleben "Weitsicht Heckberg"

Projektträger

  • Gemeinde Much
  • Gemeinde Entwicklungsgesellschaft Much mbH 

Standort, Kommune

  • Much, Rhein-Sieg-Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Rhein-Sieg-Kreis
  • Konversion, Umbau, Transformation
  • Naherholung

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Im Bergischen RheinLand finden sich zahlreiche Hinterlassenschaften des „Kalten Krieges“. Eine davon ist der ehemalige Bundeswehr-Horchposten „Heckberg“. Die Anlage liegt in Much an der Gemeindegrenze zu Engelskirchen auf der Bergkuppe eingebettet zwischen ausgedehnten Waldgebieten. Der Heckberg ist 383 Meter hoch und ermöglicht eine Fernsicht ins Siebengebirge und in die Kölner Bucht. Ziel des Projektvorhaben ist es, eine Nachnutzung des militärischen Areals in Richtung einer touristischen Entwicklung zu vollziehen. Die soll gelingen, indem ein Hochpunkt mit einer attraktiven Blickachse geschaffen wird. In der weiteren Nutzung kann die unterirdische Bunkeranlage als Dokumentations- und Ausstellungsstätte eingebunden werden. Zudem ist eine Anbindung an das überregionale Wanderwegenetz angedacht. Die Gemeinde möchte die Liegenschaft von der Bundesanstalt für Immobilienwirtschaft mit dem Ziel einer naturverträglichen touristischen Entwicklung kaufen.

Der Umbau des Horchpostens zu einem touristischen Ziel soll vorbildhaft zeigen, wie ehemalige militärische Anlagen in eine bedarfsorientierte und in regionale Konzepte eingepasste Nachnutzung entwickelt werden können. Es gibt im Projektraum Bergisches RheinLand weitere ehemalige Standorte der Bundeswehr, unter anderem das Munitionsdepot in Reichshof. Innerhalb einer „Projektfamilie Munitionsdepot“ kann es dann darum gehen, exemplarische Entwicklungsoptionen für diese Hinterlassenschaften im Verbund zu entwickeln.

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