Haus der Kultur(en)

Projektträger

  • Stadt Burscheid, Rheinisch-Bergischer Kreis

Standort, Kommune

  • Burscheid, Rheinisch-Bergischer Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Wohnen und Leben
  • Heimat und Identität
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Konversion, Umbau, Transformation
  • Kultur
  • Ortsmitten

Projektstand

  • B-Status

Realisierungszeitraum

2020 bis 2022

Projektbeschreibung

Burscheid ist eine Musikstadt. Hier hat unter anderem das älteste Laienorchester Deutschlands seinen Sitz, zudem sind eine große Musikschule und zahlreiche Musikvereine in der Stadt beheimatet. Mit der Weiterentwicklung des „Haus der Kunst“ zum „Haus der Kultur(en)“ möchte die Stadt Burscheid ihr Profil schärfen. Im Rahmen des Projektvorhabens soll eine multifunktionale sowie sozio- und interkulturelle Begegnungsstätte mit hoher Aufenthaltsqualität in der Ortsmitte geschaffen werden. Ziel ist es, flexible und multifunktional nutzbare Räumlichkeiten durch den Umbau zu gestalten. Damit ermöglicht das Projekt sowohl die Durchführung von größeren Konzerten als auch kleineren Veranstaltungen von regionalen und lokalen Akteuren. Für den Um- und Ausbau des „Haus der Kunst“ wurde eine Mehrfachbeauftragung mit drei Architekturbüros ausgelobt. Das siegreiche Konzept sieht einen Umbau und eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes vor.  

Das Projekt verfolgt darüber hinaus einen interkommunalen Ansatz, da es im Verbund mit der Stadt Wermelskirchen entwickelt wird. Das „Haus der Kultur(en)“ ist ein integraler Bestandteil des „Interkommunalen integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept Burscheid/ Wermelskirchen 2030“ und des „Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept Burscheid 2025“.  Weiterhin ist angedacht, im Rahmen der interkommunalen Kooperation mit der Stadt Wermelskirchen eine Personalstelle für ein interkommunales Kulturmanagement zu schaffen. Für den Betrieb soll ein eigener Trägerverein gegründet werden.  

Die Stadt Burscheid beweist mit dem Projekt, wie eine (Klein-)Stadt vor den Toren der Rheinschiene ihre eigenen „DNA“ sehr authentisch weiterentwickelt und sich als attraktiven Lebensraum positioniert. Hinzu kommt, dass die Stadtmitte durch den Umbau des bestehenden Gebäudes eine deutliche Aufwertung erfährt.

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