Agger erleben

Projektträger

  • Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis

Standort, Kommune

  • Mittlerer Aggerlauf in der Stadt Overath / Rheinisch-Bergischer Kreis und in der Stadt Lohmar / Rhein-Sieg-Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Fluss- und Talsperrenlandschaft
  • Wohnen und Leben
  • Rhein-Sieg-Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Natur- und Klimaschutz
  • Interkommunale Kooperation
  • Naherholung

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Die Agger ist einer der Hauptflüsse im Bergischen RheinLand mit vielfältigen Funktionen. Der Mittelgebirgsfluss ist mit seinen Auenbereichen gleichzeitig Wasserreservoir, Abflussgebiet für Hochwasser, Erlebnis- und Erholungsraum (Landschaftskulisse), Produktionsraum (Landwirtschaft) sowie Siedlungsgebiet. Er spielt eine bedeutende Rolle im Naturhaushalt und für den Naturschutz, u.a. als Lebensraum flusstypischer Tiere und Pflanzen, wie auch als Element im regionalen Biotopverbund. Die Agger ist stark überformt und durch die vielen Stauanlagen fehlt ein natürliches Abflussregime. Diese Funktionen und Besonderheiten sollen im Rahmen des Projektes „Agger erleben“ inszeniert und den hier lebenden und arbeitenden Menschen nähergebracht werden. 

Ziel ist es, die Agger als natürliches Landschaftselement für die Bevölkerung erlebbar zu machen. Das Projekt möchte beispielhaft im Projektraum zwischen Lohmar und Overath zeigen, wie in der Kombination von wasserwirtschaftlichen Maßnahmen, Erholungsnutzung und städtebaulicher Gestaltung ein Umbau von Flussläufen erfolgen kann. In mehreren Handlungsbereichen im Untersuchungsraum sollen dazu Ansätze z.B. mit Landschaftspark-Elementen und Zugängen zum Wasser bei gleichzeitiger Aufwertung der Gewässer und seiner Uferbereiche umgesetzt werden. Verknüpfungen mit dem Agger-Sülz-Radweg werden hergestellt.

Der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis arbeiten zusammen mit den Projektpartnern Stadt Overath, Stadt Lohmar sowie dem Aggerverband und der Bezirksregierung Köln an der Konzeption und Umsetzung. Dabei werden bestehende Nutzungen, Fachplanungen und gesetzliche Vorgaben berücksichtigt und Gestaltungsspielräume und Mehrwerte einer interdisziplinären Betrachtung ausgelotet.

Das Projekt leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Bergischen Fluss- und Talsperrenlandschaft und ist ein Baustein zur Aufwertung des gesamten Aggersystems. Die beispielhaften Maßnahmen im Projektraum von Lohmar bis Overath sollen zeigen, wie ein zeitgemäßer Flussumbau stattfinden und der Fluss so wieder erlebbar werden kann.

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