50 Perspektive Laubwald im Bergischen RheinLand

Projektträger

  • Oberbergischer Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis
  • Kooperationspartner Holzcluster Bergisches Land

Standort, Kommune

  • Oberbergischer Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Ressourcenlandschaft
  • Arbeit und Innovation
  • Natur- und Klimaschutz

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Holz ist eine der zentralen Ressourcen des Bergischen RheinLandes. Bisher bestand der Wald im Bergischen etwa zur Hälfte aus Nadel- und zur anderen Hälfte aus Laubbäumen. Die durch den Klimawandel verursachten Trocken- und Hitzezeiten führen zu einem großflächigen Absterben der Fichtenbestände. Das stellt Waldbesitzer, forstliche Dienstleister und die holzverarbeitende Industrie vor Zukunftsaufgaben, da die Wertschöpfung im Wald vorrangig auf Nadelholz basierte.

Das Projekt „Perspektive Laubholz“ nimmt deshalb die nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung von Laubholz entlang der gesamten Wertschöpfungskette in den Blick und adressiert das REGIONALE Kernthema „nachhaltiger Umgang mit Ressourcen“. Ziel ist es, geeignete Vermarktungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten für den klimafreundlichen Rohstoff zu entwickeln und gleichzeitig Laubwälder als wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten des Bergischen RheinLandes zu erhalten. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zum Handlungsfeld Ressourcenlandschaft. Im Sinne der Leitlinien des Handlungsfelds geht es insbesondere darum, wirtschaftliche und ökologische Zielsetzungen in Balance zu bringen.

Im Rahmen des Projektes soll zunächst eine Analyse des Ist-Zustands durch zwei Forstwirtschaftsbetriebe aus Oberberg und Rhein-Berg erfolgen. Auf dieser Basis soll anschließend gemeinsam mit der Forstwirtschaft, den Naturschutzverbänden und den holzverarbeitenden Betrieben ein regionales Behandlungs- und Vermarktungskonzept für Laubholz erstellt werden. In diesem Zusammenhang könnte ein „Regionales Wertschöpfungszentrum Holz“, das Holzmengen sortiert und bereitstellt, zu einer besseren Vermarktung des Holzes aus dem Privatwald des Bergischen RheinLandes beitragen. Neben neuen Vermarktungs- und Verwertungswegen soll darüber hinaus die Entwicklung innovativer Holzprodukte zusammen mit Wissenschaftspartnern in den Blick genommen werden. Zur Sicherung der Biodiversität sollen parallel Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität im Einklang mit der Nutzung von Laubholz erarbeitet und umgesetzt werden. Als weiterer Baustein ist ein regionales Bildungsnetzwerk geplant, das Wissen und Kompetenzen an die Akteure vor Ort vermittelt. 

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