„Op d’r Heid“ Ortsmitte Marienheide

Projektträger

  • Gemeinde Marienheide

Standort, Kommune

  • Marienheide, Oberbergischer Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Wohnen und Leben
  • Mobilität
  • Konversion, Umbau, Transformation
  • Ortsmitten

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Die Ortsmitte der Gemeinde Marienheide ist geprägt vom Baustil der 1970er und 1980er Jahre und wird aktuell im Rahmen eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) erneuert. Herausforderungen sind vor allem die aktuelle infrastrukturelle Belastung durch den Straßenverkehr sowie der Rückgang des Einzelhandels, wodurch weiterer Leerstand entsteht.  

Aufgrund dieser Situation kristallisieren sich vielfältige und miteinander verbundene Entwicklungsmöglichkeiten heraus. Erste Ansätze beinhalten beispielsweise die Neunutzung mehrerer Gebäude, die Einrichtung einer Mobilstation sowie eine Erweiterung der Schule, die Einrichtung eines Bürger- und Kulturzentrums und die Nutzung von Flächen in integrierter Lage für den verdichteten Wohnungsbau. Zudem besteht Anschluss an die Strecke der RB 25, die auf Basis einer laufenden Machbarkeitsstudie perspektivisch beschleunigt werden soll. Um diese Entwicklungsdynamik zu nutzen und zu ordnen, soll im ersten Schritt ein städtebaulicher Rahmenplan mit zugehörigem Akteursprozess erarbeitet werden. Er bildet die Basis, um die Ortsmitte Marienheides mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen gezielt weiterzuentwickeln. 

Der Fokus des Projekts liegt auf der funktionalen Ordnung des Ortskerns und der Gestaltung einer gesteigerten Aufenthaltsqualität. Dabei spielen Aspekte wie Mobilität, neue Wohnangebote und moderne Gemeinschaftseinrichtungen eine wesentliche Rolle. Es geht um die Transformation einer Ortsmitte, die ihrem Potenzial derzeit nicht gerecht wird.

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