49 Stille Naherholung Wiehltalsperre

Projektträger

  • Gemeinde Reichshof
  • Aggerverband
  • Oberbergischer Kreis

Standort, Kommune

  • Reichshof, Oberbergischer Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Fluss- und Talsperrenlandschaft
  • Natur- und Klimaschutz
  • Naherholung

Projektstand

  • C-Status

Projektbeschreibung

Wasser ist eine zentrale Ressource im Bergischen RheinLand und eines der Kernthemen der REGIONALE 2025. Die Wiehltalsperre mit ihrem 46 Quadratkilometer großen Wasserschutzgebiet im Zentrum der Gemeinde Reichshof ist ein wichtiges Trinkwasserreservoir und beliebtes Ziel bei Erholungssuchenden. Im Rahmen des Projekts wollen die Gemeinde Reichshof, der Aggerverband und der Oberbergische Kreis gemeinsam auf den steigenden Besucherdruck reagieren und ein integriertes Lenkungs- und Vermittlungskonzept erarbeiten, das sowohl die Schutzbedürfnisse der Trinkwassertalsperre als auch die Naherholungsbedürfnisse der Menschen im Nahbereich und aus den angrenzenden Ballungsräumen in Balance bringt. Hierzu sollen unterschiedliche Bausteine eines Lenkungs- und Vermittlungskonzepts umgesetzt werden.

Das Projekt leistet einen Beitrag zum Handlungsfeld Fluss- und Talsperrenlandschaft und die Leitlinien „Erholungssuchende an den Talsperren und Flussläufen lenken“, „Gewässerräume integriert planen“ und „Bestehende Erholungsinfrastrukturen in Wert setzen“ sowie „Wasserkompetenz stärken“.

Dazu soll das bestehende Wegenetz weiterentwickelt und umstrukturiert werden: Die Anzahl bestehender Wege soll verringert und stattdessen entsprechende Themenwege etabliert werden, die Inhalte des Trinkwasser- und Naturschutzes vermitteln. Weiterhin sollen im Rahmen des Projektes Aussichtspunkte und Sichtmöglichkeiten aus der Distanz auf die Talsperre geschaffen werden. Neben der groß- und kleinräumigen Lenkung sind auch Ansätze mit digitalen Angeboten vor und während der An- und Abreise angedacht.  

Dabei sollen mit dem Konzept nicht nur Angebote direkt an der Talsperre in den Blick genommen werden, sondern diese im größeren Kontext mit anderen Maßnahmen vernetzt werden. Mögliche Ansätze sind die Stärkung und Aufwertung von Gastronomieangeboten in der näheren Umgebung sowie die Entwicklung von Vermittlungs- und Bildungsangeboten in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Oberberg und den Wasser- und Naturschutzverbänden. Zudem könnte im Rahmen eines Waldumbaus die Idee eines Kur- und Heilwalds umgesetzt werden. Hierbei sollen Schnittstellen zum REGIONALE Projekt Gesundheitslandschaft südöstliches Bergisches RheinLand geschaffen werden.  

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