Regionales Informationssystem über Wasser-Extremereignisse

Projektträger

  • Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis

Standort, Kommune

  • Verbandsgebiet des Wasserverbands sowie die Städte Lohmar, Troisdorf und Niederkassel, Rhein-Sieg-Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Fluss- und Talsperrenlandschaft
  • Digitalisierung
  • Interkommunale Kooperation

Projektstand

  • B-Status

Realisierungszeitraum

Planung: 2020 bis 2022

Realisierung: 2022 bis 2023

Projektbeschreibung

Der Klimawandel führt weltweit zur Zunahme von Extremwetterereignissen (Starkregen, Dürreperiode) mit stetig steigenden Schadenshöhen (kulturell, wirtschaftlich, Menschenleben). Auch im Rhein-Sieg Kreis sind Extremereignisse in der jüngeren Vergangenheit gehäuft aufgetreten und haben teilweise Schäden in den Siedlungsgebieten hervorgerufen. Ziel des REGIONALE 2025 Projektes ist es, durch ein gemeindeübergreifendes Informations- und Warnmanagement Einwohner, Institutionen und Unternehmen gezielter und schneller über bevorstehendes Hochwasser zu informieren. Betroffene können dadurch schneller und kompetenter reagieren, proaktiv Präventionsmaßnahmen ergreifen und Risiken und Schäden minimieren. 

Geplant ist, die bereits im Verbandsgebiet vorhandenen Daten zu bündeln, Messinfrastrukturen nachzurüsten und einheitlich auf einer Kommunikationsplattform aufzubereiten. Kommunen, Unternehmen, Feuerwehren und Bürger können darauf zugreifen und untereinander Informationen austauschen. Darüber hinaus soll ein Prognosetool entwickelt werden, das lokale Ereignisse abbildet. Dazu werden bestehende Messstationen digital vernetzt und mit zusätzlichen Messstationen ergänzt, sodass kleinräumige Prognosedaten und entsprechende Vorwarnzeiten ermittelt werden können. Das Projekt soll perspektivisch auf das Einzugsgebiet des Aggerverbands und Wupperverbands transferiert werden, wodurch die Skalierbarkeit und Übertragbarkeit des Systems auf andere Regionen ermöglicht wird.

Die Entwicklung des Systems wird durch einen umfassenden Beteiligungs- und Kommunikationsprozess begleitet, an dem unterschiedliche Akteure mitwirken sollen. Damit stößt das Projekt – insbesondere auf interkommunaler Ebene – neue Kooperationen an und ist auch durch den Verband als Träger des Vorhabens beispielgebend für das gesamte Bergische RheinLand. 

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