9 Bergische Ressourcenschmiede - Hub für zirkuläre Wertschöpfung

Projektträger

  • Bergischer Abfallwirtschaftsverband
  • TH Köln
  • Oberbergischer Kreis
  • Rheinisch-Bergischer Kreis

Standort, Kommune

  • Entsorgungszentrum Leppe, Lindlar, Oberbergischer Kreis

Beiträge zur Regionale 2025

  • Ressourcenlandschaft
  • Arbeit und Innovation

Projektstand

  • A-Status

für Pilot zur Bergischen Ressourcenschmiede

Realisierungszeitraum

  • 04/2021 bis 12/2022 (Pilot)

Projektbeschreibung

Die Folgen des Klimawandels sind weltweit zu spüren. Vor dem Hintergrund ist es wichtig, nachhaltig zu wirtschaften, um die endlichen Ressourcen und die empfindlichen Ökosysteme zu schützen.

Mit dem Projekt :metabolon wurde auf der ehemaligen Deponie Leppe in Lindlar ein Forschungs- und Lernstandort etabliert, der sich mit dem nachhaltigen und innovativen Umgang von (regionalen) Ressourcen beschäftigt. Das Projekt Bergische Ressourcenschmiede Hub für zirkuläre Wertschöpfung entwickelt diesen Ansatz im Rahmen der REGIONALE 2025 am bestehenden Standort weiter. Ziel ist, einen impulsgebenden Standort für Nachhaltigkeit im Bergischen RheinLand aufzubauen. Damit leistet das Projekt wichtige Beiträge für das REGIONALE Kernthema Ressourcen.

An diesem lebendigen Forschungs- und Transferstandort für das Thema zirkuläre Wertschöpfung sollen entsprechende Lösungsansätze umgesetzt werden. Dafür wird gemeinsam mit der TH Köln und einem breiten Forschungsnetzwerk das bisherige Themenfeld der organischen Abfälle um das Thema der Kunst- und Verbundstoffe erweitert. Kernelemente der neuen Forschungsstrategie ist es, Fragestellungen unter Einbindung regionaler Akteure zu definieren und Lösungsansätze im Austausch mit der Praxis zu entwickeln und direkt an unterschiedliche Zielgruppen zu vermitteln.

Um die geplanten Forschungs- und Transferaktivitäten umzusetzen, wird der Standort mit neuen Gebäuden ergänzt. Zentraler Baustein ist ein Forschungs- und Transferzentrum, das den Wissensaufbau und -austausch optimal unterstützt. Das Zentrum soll in seiner Konstruktion und Materialwahl zeigen, wie ein nachhaltiges Bauen im Sinne der zirkulären Wertschöpfung aussehen kann. Damit ist es gleichzeitig auch ein Prototyp und Anschauungsobjekt. Ergänzt wird das zentrale Gebäude durch experimentelle Module, die unterschiedliche Funktionen übernehmen und zeigen, wie flexibles und reversibles Bauen der Zukunft aussehen kann.  

Die Bergische Ressourcenschmiede leistet als „Hub“ für zirkuläre Wertschöpfung innerhalb einer regionalen Wissens- und Produktionslandschaft einen regionalen Beitrag zum Erreichen der globalen Ziele des Ressourcenschutzes. Im Zusammenspiel mit weiteren Kompetenzstandorten in NRW trägt sie dazu bei, Nordrhein-Westfalen insgesamt zu einem Vorreiter des nachhaltigen Handelns und zirkulären Wirtschaftens zu machen.  

A-Status für erstes Modul Standort -Info und Orientierung
Das Gesamtprojekt Bergische Ressourcenschmiede – Hub für zirkuläre Wertschöpfung wird schrittweise umgesetzt. Als erster Baustein hat der Pilot zur Bergischen Ressourcenschmiede im März 2021 den A-Status erhalten. Dieser legt den Grundstein für die Weiterentwicklung des Standorts zu einem Kompetenzstandort für zirkuläre Wertschöpfung im Bergischen RheinLand.

Im Rahmen des Piloten wird ein Gebäude errichtet, das zunächst als Standort für Forschung und Transfer genutzt wird. Hier nimmt die Vernetzungsstelle für Zirkuläre Wertschöpfung ihre Arbeit auf. Sie soll Ansprechpartnerin für regionale Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Verwaltung sein und stellt den Transfer u. a. zu den wissenschaftlichen Partnern her. Darüber hinaus soll sie Netzwerk- und Transferstrukturen aufbauen, die dann im weiteren Projektverlauf weiterwachsen können. Mit den ersten Forschungs- und Transferprojekten sollen Erfahrungen in Bezug auf das Gesamtvorhaben gemacht werden, um daraus für die weiteren Bausteine zu lernen. Das Pilotvorhaben wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE 2014-2020) gefördert.

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