Mobilität und Digitalisierung

Die Themen Mobilität und Digitalisierung sind derzeit gesamtgesellschaftlich von einer großen Entwicklungsdynamik gekennzeichnet, die auch im Bergischen RheinLand zu Veränderungen führen wird. Wie und in welcher Form ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu prognostizieren. Überlastete Infrastrukturen, zunehmendes ökologisches Bewusstsein, neue technologische Möglichkeiten und demografische Veränderungen führen zu einer neuen Sichtweise und neuen Verhaltensmustern bei der Mobilität. Während das städtische Umfeld für neue Anbieter und Techniken bereits als Testfeld genutzt wird, zeichnet sich der Wandel in eher ländlichen Bereichen wie dem Bergischen RheinLand erst langsam ab. Dazu braucht es Lösungen, die auf diese Räume zugeschnitten sind, wobei die Digitalisierung eine große Rolle spielt bzw. spielen kann.  

Digitalisierung meint nicht nur „schnelles Internet“, sondern vielmehr neue technische Anwendungen, die uns bei der Arbeit, in der Freizeit oder zu Hause von Nutzen sein können. Hier bestehen noch viele offene Fragen und visionäre Ideen, die sich in Pilotanwendung erst bewähren müssen. Mobilität und Digitalisierung sind nicht nur gemeinsam, sondern als Querschnittsthemen auch in anderen Handlungsfeldern der REGIONALE 2025 zu berücksichtigen.


Mit Blick auf die Mobilität wurde von den drei Kreisen eine gemeinsame Basiserfassung für den ÖPNV und den Radverkehr durchgeführt und in einem Geoinformationssystem aufbereitet. Aus dieser Zusammenarbeit ist eine breite Partnerschaft im Bereich Geoinformation entstanden, die inzwischen auch für andere Handlungsfelder der REGIONALE 2025 genutzt wird. Darüber hinaus hat sich eine kreisübergreifende Arbeitsgruppe gebildet, die gemeinsame strategische Zielsetzungen für die Mobilität im Bergischen RheinLand formuliert und ggf. auch Projekte initiieren wird.

Es wird angestrebt, die Mobilität innerhalb des Bergischen RheinLandes und in die angrenzenden Räume nach den Prinzipien postfossil, multimodal und digital weiterzuentwickeln. Es geht darum, Erreichbarkeit auch in Form kurzer Wege zu gewährleisten statt nur (noch mehr) Verkehr abzuwickeln.

Die besonderen Anforderungen des Raums (Kleinteiligkeit, Topografie) sind dabei zu berücksichtigen und Lösungen, die z.B. in urbanen Umfeldern funktionieren, entsprechend anzupassen. Das Bergische RheinLand muss seinen eigenen Weg für die Mobilität der Zukunft finden. Dazu sollen bekannte Systeme verbessert werden (z.B. Radwegenetz, ÖPNV), aber auch Pilotprojekte (z.B. digitale Technik, neue Antriebe) durchgeführt werden.

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