Fluss- und Talsperrenlandschaft

Das Bergische RheinLand besitzt eine große Talsperrenlandschaft und zahlreiche Flussläufe. Diese geografischen Besonderheiten und ihre Umfelder werden von unterschiedlichen Zielgruppen und Institutionen organisatorisch verwaltet, die alle verschiedene und teilweise gegensätzliche Anforderungen an die Fluss- und Talsperrenlandschaft stellen.

Zum einen wird vor dem Hintergrund des Klimawandels und seiner Auswirkungen eine intakte Gewässerlandschaft immer wichtiger. Ein effektiver Hochwasserschutz und eine sichere Versorgung mit Trink- und Brauchwasser sind angesichts der Wetterextreme wie stärkere Niederschläge oder vermehrter Trockenzeiten besonders relevant. Andererseits entdecken die Menschen aus der Rheinschiene, dem Bergischen Städtedreieck und dem Ruhrgebiet die Flüsse als Erlebnisräume und die Talsperren als Naherholungsziel wieder.

Im Rahmen der REGIONALE 2025 gilt es, die Qualitäten der Gewässerlandschaft zu identifizieren, Profilierungen für unterschiedliche Raumbereiche zu benennen und ein Raumbild für die zukünftige Gewässerlandschaft im Bergischen RheinLand zu entwickeln. Brauchwassertalsperren lassen ein anderes Entwicklungspotenzial in Bezug auf die Naherholung zu als Trinkwassertalsperren. In den Siedlungsbereichen am Fluss könnten Flussräume mit Aufenthaltsqualität im Einklang mit dem Hochwasserschutz entwickelt werden. Andere Bereiche werden der naturnahen Entwicklung vorbehalten und sind nicht zugänglich für den Menschen.

Es geht um die Umsetzung von Entwicklungspotenzialen durch Projekte, die interdisziplinäre Ansätze verfolgen. Unterschiedliche Akteure/Institutionen werden unterstützt, das inhaltlich und räumlich so vielfältige Thema Wasser gemeinsam zu entwickeln und abgestimmt zu handeln.

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