Leitidee & Handlungsfelder

Die programmatische Ausrichtung der REGIONALE 2025 setzt den Handlungsrahmen fest. Sie gliedert sich in drei unterschiedliche Ebenen: Leitidee, Handlungsfelder und Projekte.

Die übergeordnete Leitidee „Das ,Bergische ReinLand‘ – Das Beste aus beiden Welten“ adressiert die Lagegunst des Projektraumes zwischen der pulsierenden Rheinschiene und dem ländlichen Raum. In der Vergangenheit wurde dieser Raum eher als „Übergangs- oder Versorgungsraum“ für die Rheinschiene wahrgenommen. Die Zielsetzung der REGIONALE 2025 besteht darin, über die Handlungsfelder und Projekte der REGIONALE 2025 gemeinsam mit den Akteuren und Institutionen ein eigenständiges Profil für das ‚Bergische RheinLand‘ zu entwickeln. Dabei sollen die Vorzüge der Metropolen mit denen des ländlichen Raums verknüpft werden. Das ‚Bergische RheinLand‘ wird damit zu einem Raum mit eignen, „bergischen“ Angeboten im Bereich des Wohnens, des Arbeitens, der Freizeit und der Mobilität  –  ein eigenständiger Raum mit einer hohen Lebensqualität – und das direkt vor den Toren der Rheinschiene!

Abb: Programmatik

Inhaltliche Schwerpunkte der REGIONALE 2025

Insgesamt wurden sieben Handlungsfelder entwickelt. Sie definieren die inhaltlichen Schwerpunkte der REGIONALE 2025:


Die Handlungsfelder sind eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Entwicklungspfade aus der Bewerbung. Für alle Handlungsfelder werden bis Ende des Jahres 2019 aussagekräftige, kurze Strategiepapiere erarbeitet. Darin werden die Themen und Herausforderungen des jeweiligen Handlungsfeldes spezifiziert, in strategische Leitlinien überführt sowie die Anforderungen und Kriterien benannt, die Projektansätze erfüllen müssen, um ein REGIONALE-Projekt zu werden.

Die Handlungsfelder „Mobilität und Digitalisierung“ sowie „Heimat und Identität“ sind als Querschnittsthemen zu verstehen. Ihre Inhalte sollen bei der Ausgestaltung der anderen fünf Handlungsfelder mitgedacht und je nach Möglichkeit verknüpft werden.

Die Entwicklung der Strategiepapiere fußt zum einen auf (wichtigen) Grundlagenarbeiten, die durch die Agentur und ihre Gesellschafter durchgeführt wurden. Ebenso fließen die thematisch relevanten Landesstrategien (z.B. Digitalisierungsstrategie) in die Strategiepapiere ein.

Interkommunale Kooperationen fördern


Parallel dazu wird die REGIONALE 2025 die interkommunale Zusammenarbeit stärken und neue Partnerschaften initiieren. Diese „Kooperationsoffensive“ ist ein zentrales Anliegen des Landesstrukturprogramms. Daneben sollen Planungslabore" dabei helfen, um auch Lösungen für ungewöhnliche Projektanliegen zu finden. Insbesondere bei Konversionsprojekten verhindert oftmals ein sehr eng gefasstes Bau- und Planungsrecht die Realisierung einer sinnvollen Nachnutzung. Hier geht es darum, Quartiere, Standorte und Objekte individuell zu beurteilen und im Sinne der Regionalentwicklung zu prüfen, was am jeweiligen Standort möglich ist.

Projekte, die auf ein gleiches Handlungsfeld der REGIONALE 2025 einzahlen und ähnliche Ziele verfolgen, können zu einer sogenannten Projektfamilie gebündelt werden. Das schafft Synergien und die Gelegenheit zu interkommunalen Kooperationen.


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